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Juli 2015

Food Home

Fluffig-saftige Kirschmuffins

Nachdem es im Mai um die Zitrone ging, steht der Juli ganz im Zeichen der Kirsche.

14 verschiedene Blogger präsentieren dir Rezepte, Outfits, Make-Ups und vieles mehr und dabei steht immer eine im Fokus: die Kirsche.

Bei mir gibt es heute ein leckeres Rezept für Kirschmuffins, die ein super Mitbringsel zu jedem Grillabend und Geburtstag sind.

Diese leckeren Miniküchlein bekommst du ganz schnell selbst gezaubert. Am besten heizt du direkt schon mal deinen Ofen auf 180°C Umluft vor, damit er sich schon erwärmen kann, während du mit der Teigzubereitung beschäftigt bist.

Für den Teig benötigst du folgende Zutaten:

rezept kirschmuffins

Zunächst gibst du die Butter und den Zucker in eine Schüssel und schlägst die Zutaten zu einer schaumigen Masse. Anschließend wirst du die Eier und die Milch hinzugeben und dies dann weiter verrühren.

Nachdem du das Mehl und das Backpulver untergerührt hast, kannst du die Kirschen / Schattenmorellen halbieren und ebenfalls zum Teig hinzugeben. Ab sofort sollte der Mixer ausbleiben. Nimm am besten einen Löffel um die Kirschen unterzuheben, denn nur dann bleiben dir am Ende schöne Kirschstückchen im Muffin übrig.

kirschmuffins, kirschen

Nach ca. 20 Minuten im Ofen sind deine Muffins fertig. Du solltest sie zumindest etwas abkühlen lassen.

kirschmuffins, kirschen

Lauwarm schmecken die Muffins richtig lecker. Aber Achtung, die Kirschenstückchen bleiben lange heiß!

kirschmuffins, kirschen

Tipp: Bei diesem Rezept kannst du die Kirschen durch jede beliebige Frucht austauschen. Wie wäre es denn zum Beispiel mit Blaubeermuffins oder Apfelmuffins mit ein bisschen Zimt dazu?

kirschmuffins, kirschen

Die Beiträge der anderen Blogger findest du hier:

16.Juli – Lichtkonfetti

17.Juli – Mademoiselle Moment

18.Juli – Kulturschog

19.Juli – Wiesenelfe

20.Juli – Tins-World

21.Juli – The Inspiring Life

22.Juli – Caro tells the world

23.Juli – The hell of everything

24.Juli – Himmelsblau

27.Juli – Reabeas Beauty Tipps

28.Juli – Flo Eyeliner

29.Juli – Alltagsfarben

Morgen geht es bei Rabea  um die Wurst Kirsche.

Wie hat dir das Rezept gefallen? Was machst du am liebsten aus Kirschen?

Home Lifestyle Travel

Mein Lieblingsplatz

Hast du auch so einen Platz, einen Ort, an dem du dich richtig wohl fühlst? An dem du dich entspannen kannst oder an dem du besonders kreativ bist? An dem du einfach mal runter kommen und den Rest der Welt vergessen kannst? So einen richtigen Lieblingsplatz?Ich möchte dir heute meinen Lieblingsplatz zeigen. Es ist ein Ort, an dem ich meine Kindheit verbrachte und einen Teil meiner Jugend. An dem ich heute nuzr noch ein paar mal im Jahr bin und an dem ich mich trotzdem gut und geborgen fühle. Ein Ort, der immer in meinem Herzen ist.

mit Blick auf See

Mein Lieblingsort ist der See bei meinen Großeltern vor der Haustür. Ich kenne ihn wahrscheinlich schon, seit ich im Bauch meiner Mama war. Meine Familie kommt aus dieser dörflichen Gegend rund um den See. Meine Mama ist schon hier aufgewachsen.

Da wir in Berlin in einer Wohnung gelebt haben, hatten meine Eltern zusätzlich ein Wochenendgrundstück, welches auf der anderen Seite des Sees lag. Fast mein komplettes erstes Lebensjahr habe ich mit meiner Mama hier gelebt. Häufig erzählt mir meine Familie, dass ich fast den ganzen Tag im Kinderwagen lag und die Birkenbäume auf unserem Grundstück beobachtet habe und dabei sehr gut eingeschlafen bin. Wahrscheinlich bin ich deshalb so naturverbunden.

Ausblick See

An diesem See ist vieles passiert. Ich war hier das erste mal mit Schwimmflügelchen baden, ich habe eine Dampferfahrt auf diesem See mitgemacht. Mein Urgroßvater ist mit so einem kleinen Boot, in dem ich jetzt sitze mit mir über den See gefahren, wobei ich dabei im Kinderwagen lag.

Außerdem habe ich in diesem See etwas gemacht, was wohl kaum ein Berliner Kind so macht. Ich habe hier schwimmen gelernt, habe hier mein Seepferdchen bekommen. Es war der Sommer vor meiner Einschulung. Ich hatte bereits zwei Schwimmkurse in Berliner Schwimmhallen hinter mir, die ich beide abgebrochen hatte, weil ich enorme Angst vor Wasser und dem Tauchen hatte und die Schwimmlehrer in Berlin einfach keine Zeit (und Lust) hatten einzeln auf Kinder einzugehen.

In diesem Sommer sollte ich es also lernen. Als wir zum Strandbad fuhren, um mich anzumelden, sagte uns der Bademeister, dass ich das einzige Kind wäre. Also besuchte ich in den nächsten Wochen jeden Morgen um 10 Uhr meinen Schwimmkurs. Teilweise war es wirklich schlimm, denn es war ein kalter Sommer. Dementsprechend kalt war auch das Wasser und es hat in diesen zwei Wochen fast täglich geregnet. Noch dazu sind wir den Weg vom Strandbad immer auf dem Fahrrad durch den Wald gefahren. Rad fahren und Schwimmkurs – nicht gerade easy für so einen kleinen sechsjährigen Wurm. Aber ich habe es geschafft und bin noch bis heute stolz wie Oskar, weil ich mein Seepferdchen nicht in einer Schwimmhalle gemacht habe.

Home is where the anchor drops, sea

Die nächsten Jahre verbrachten wir von März bis Oktober nahezu jedes Wochenende an diesem See. Irgendwann endete diese Routine und nun fahren wir nur noch zu diesem See, um meine Großeltern zu besuchen, die nach wie vor an dem See wohnen. Wahrscheinlich werde ich in ein paar Jahren, wenn ich meine eigene kleine Familie habe, auch wieder öfter in den Garten fahren und viele schöne Tage dort verbringen.

Ich mag es sehr, dass ich diesen See so gut kenne. Ich kenne nahezu jeden Weg und bin auch schon oftmals mit dem Fahrrad eine ganze Runde um den See gefahren, was gute 3 Stunden dauert.

Auch Patrick und ich haben schon mal eine Woche Urlaub am See gemacht. In dieser Zeit waren wir sehr oft baden und sind Tretboot gefahren. Als wir ein mal am Strand waren, habe ich ihm aus Versehen beim herumtollen seinen Tunnel aus dem Ohr gehauen. Ich weiß nicht genau, wie das passiert ist. Zum Glück ist das Ohrläppchen nicht gerissen, aber es hat sehr stark geblutet und Patrick war (verständlicherweise) richtig sauer auf mich und der schöne Strandtag war damit beendet.

Entspannung am See

Die Bilder sind vor ein paar Wochen entstanden, als wir meine Großeltern besucht haben. Wir waren zwar nur ein paar Stunden dort, aber es war einfach soooo entspannend. Ich liebe es am See zu sitzen und einfach nur in die Ferne zu blicken. Das entspannt mich fast so sehr, wie ein Tag am Meer und du weißt, wie sehr ich das Meer liebe und es mein Fernweh stillen kann.

Ich bin nicht die einzige, deren Lieblingsplatz ein See ist. Auch Aileen schrieb gestern darüber, wie schön sie sich an dem See vor ihrer Haustür entspannen kann. Ich bin schon sehr gespannt, welcher der Lieblingsplatz von Flo und den anderen Bloggern sein wird:

19. Juli – Caro tells the world
20. Juli – Nippon diaries

21. Juli – miss declare
22. Juli – Sonnenstrahlenmomente
23. Juli – Lebenskunst
24. Juli – Mademoiselle Moment
26. Juli – Flo Eyeliner
27. Juli – Live every moment
28. Juli – Turnschuhverliebt
29. Juli – Blütenschimmern
30. Juli – the inspiring life
31. Juli – Lady Musja

Welcher ist dein Lieblingsplatz? Wo bist du besonders kreativ oder wo kannst du dich am besten entspannen?

Home LiebLinks

Meine Lieblinks im Juni

Trotz langer Urlaubszeit konnte ich auch im Juni wieder viele schöne Blogbeiträge auf anderen Blogs entdecken. In diesem Monat werden die LiebLinks sehr Blogging-Tipps lastig sein. Ich weiß zwar nicht warum, aber diesen Monat habe ich eben viele sehr interessante Beiträge gefunden, bei denen ich denke, dass diese Tipps auch dir weiterhelfen können.

Rund ums Bloggen

Das Bloggen kann ganz schön viel Zeit einnehmen. Manchmal muss man sich eventuell auch zwischen dem Bloggen und dem Freund entscheiden. Manchmal ist der Freund aber auch die größte Blogging-Hilfe, die man haben kann. Julia hat sich diesen Monat die Frage gestellt, ob Bloggen ein Beziehungskiller ist.

Von Anne haben es diesen Monat sogar zwei Beiträge in meine LiebLinks geschafft. Sehr interessant fand ich den Artikel darüber, wie du durch deine Textgestaltung mehr Leser für deinen Blog gewinnen kannst. Immer wieder lese ich „Du musst täglich Beiträge posten, um ein guter Blogger zu sein“. Was für ein Quatsch! „Anstatt mehr Beiträge, die kaum gelesen werden, brauchst du mehr Aufrufe pro Beitrag.“ Anne erklärt dir, wie du deine Blogartikel zukünftig nicht mehr verschwendest.

Bei Tanja stellte sich diesen Monat die Frage „Kannst du bloggen oder bist du Blogger?“ Eine Hommage an die echten Blogger, die es aus Spaß und Freude tun. Nicht, um Produkte zu bekommen. Nicht, um eingeladen zu werden. Dies ist ein netter Nebeneffekt. Aber dennoch sollte es Spaß machen. …und vielleicht nimmt ja auch dieser ganze Neid und die Missgunst zwischen den Bloggern irgendwann wieder ab und mehr Leute verstehen, dass wir zusammen viel Stärker sein können als allein.

Und eben wenn wir alle ein großes Team wären, wenn niemand mehr Do-Follow-Links verkaufen würde, wenn alle ihre Posts kennzeichnen würden und sich niemand mehr unter Wert verkaufen würde, könnten wir zusammen etwas ganz großes erreichen. Passend hierzu schrieb Maik im Juni den Aufruf „Blogger, verkauft euch nicht unter Wert

…wenn du dann Geld mit deinem Blog verdienst, solltest du auch wissen, wie man eine Rechnung schreibt. Erklärt bekommst du dies von Strasskind.

Yummi yummi – happa happa

Dass Pfannkuchenteig nicht immer rund und platt ausgebacken werden muss, erlebst du auf A Little Fashion. Filiz und Tanja haben den Teig genutzt, um leckere Pfannkuchen-Körbchen zu backen. Mmmmh sehen die lecker aus *.*

Der Juli ist der Monat der Kirsche. Passend dazu findest du super süße White-Choco-Cherry-Cupcakes auf Feel the anchor.

Manchmal fallen einem die einfachsten Ideen nicht ein. Deshalb fand ich es total super, als ich im Juni ein leckeres Waffelrezept bei Natalie entdeckte. Manchmal sind die einfachsten Dinge einfach die besten und dieses Topping ist doch echt der Knaller.

Gerade in den heißen Tagen des Junis konnte ich von Wassermelone gar nicht genug bekommen. Dementsprechend lecker finde ich die Wassermelonen-Erfrischung von Phianatomy.

Outfit

In der Kategorie Outfits konnte mich dieses hübsche Boho-Outfit von Jenny sehr überzeugen. Geshootet wurde es in ihrem Urlaub auf Kos – wunderschön.

Was sagst du zu meinen LiebLinks? Hattest du die Beiträge auch schon gefunden oder war etwas neues dabei? Hast du weitere tolle Beiträge gefunden?

Die Bildrechte liegen bei den jeweiligen Bloginhaberinnen. Solltest du nicht mehr mit der Veröffentlichung deines Bildes einverstanden sein, gib mir einfach kurz Bescheid und dann werde ich es löschen.

Fashion Home Lifestyle

10. Fashion Blogger Café 2015 Berlin

Fashion Blogger Café

Wie du bestimmt schon über Instagram, Facebook oder bei anderen Bloggern mitbekommen hast, war am Freitag das Fashion Blogger Café von Styleranking in der Berliner Kunztschule und ich durfte daran teilnehmen.

Allein über die Einladung hatte ich mich schon riesig gefreut. Nun möchte ich dir zeigen, wie ich den Tag verbracht habe und was ich alles erleben konnte.

Die Location

Um 12 Uhr öffnete das mittlerweile 10. Fashion Blogger Café in der Kunztschule Berlin nahe dem Checkpoint Charlie seine Pforten. Ich kam etwa gegen halb 1 dort an und wurde direkt herzlich empfangen.

Zur Begrüßung bekam jeder Blogger eine Konfetti Kanone, die man im abgesperrten Bereich knallen lassen konnte. Dabei konnte man jeder Menge Bilder aufnehmen.

 

Auch wenn ein Mitarbeiter dauerhaft am Fegen war, um das ganze Konfetti im Zaum zu halten, war die bunte Masse irgendwann überall und auch Zuhause kamen mir noch einige Schnipsel entgegen.

In dieser lockeren Atmosphäre konnten später gemütliche Gespräche geführt werden.

Ich hatte schon oft gelesen, dass man bei Bloggerevents wohl nie verhungern wird. Dieses leckere Buffet stand für uns bereit.

Diese hübsche Gestaltung und jede Menge Sonnenliegen von Malibu luden zum Verweilen und Cocktail trinken ein

 

Malibu

 

Malibu versorgte uns Blogger mit drei verschiedenen Cocktails. Alle enthielten natürlich den leckeren Malibu Rum. Gemixt wurden sie entweder mit Ananassaft, oder Grapefruitsaft oder Cola.

Ich entschied mich ganz klassisch für Ananassaft – welch leckere Erfrischung.

Manuel Cortez präsentierte gemeinsam mit Mitarbeitern den Malibu Bulli und führte nebenbei ein Interview, indem er erklärt, welche Schritte er benötigte, um den Bus zu designen.

Anschließend signierte Manuel Cortez den Bulli und das Surfbrett. Letzteres wird demnächst auf der Facebookseite von Malibu verlost.

An der großen Malibubar gab es später noch kleine Cocktail-Mix-Kurse. Da aber immer nur zwei Bloggerinen gleichzeitig ihre Cocktails unter Anleitung mixen konnten, war mir der Andrang einfach zu groß. Schade eigentlich, denn darauf hätte ich wirklich große Lust gehabt.

Braun

Auch Braun war mit einem Stand vertreten. An diesem konnte man sich sowohl massieren lassen (von Kopf bis Fuß war alles dabei), als auch die neuen Braun Produkte begutachten.

Mitgebracht hatte Braun den neuesten Epilierer und die kleineren Gesichtsreinigungsbürsten. Im Gespräch mit der netten Mitarbeiterin erfuhrt ich, dass das Epilieren wohl gar nicht so sehr wehtun soll und man sich mit der Zeit daran gewöhnt. Trotzdem habe ich da irgendwie noch etwas Angst vor. Hast du schon mal einen Epilierer getestet? Hattest du Schmerzen dabei?

Die Gesichtsreinigungsbürsten haben mehrere verschiedene Aufsätze. Für normale Haut und für sensiblere Haut. Außerdem haben sie auch einen Aufsatz, um kleine Stellen im Gesicht zu epilieren. Die interessieren mich irgendwie noch mehr, als die Epilierer. Vielleicht teste ich sie demnächst mal.

Tweezerman mit Janina Uhse

Tweezerman waren mit allerhand Produkten vertreten. Vor allem aber sollte die neue Pinselreihe präsentiert werden. An diesem Stand konnte man sich in Neonfarben schminken lassen. Das war irgendwie nicht so meins.

Dennoch verbrachte ich lange Zeit am Stand von Tweezerman, denn hier wurde irgendwann Janina Uhse (vielleicht besser bekannt als Jasmin von GZSZ) geschminkt.

Ich fand es super, Janina mal live und in Farbe zu sehen. Ich schaue immer, wenn es geht GZSZ. Ich liebe die Serie einfach und will immer wissen, wie es weiter geht. Häufig schaue ich dann samstags auch schon die Wochenvorschau für die kommende Woche. Schaust du eigentlich GZSZ oder ist das eher out?

Janina ist super nett, hat keinerlei Starallüren und ist echt persönlich mit einigen Bloggern ins Gespräch gegangen. Schon während dem Schminken nahm sie immer wieder Kontakt zu den darumstehenden Bloggern auf und fragte uns, ob das so gut aussieht, oder ob es zu knallig aussieht.

Bei diesem Foto schaut sie fast genau in meine Kamera. Dies liegt daran, dass sie sich die Zeit nahm fast jeden Blogger ein mal anzuschauen. Als ich dran war, fokussierte meine Kamera leider nicht. Deshalb schaut sie hier schon zur nächsten Bloggerin.

Mein Highlight des Fashion Blogger Cafés. Nach dem Schminken nahm sie sich die Zeit für gemeinsame Bilder, Ich habe sie sogar zwei mal genervt. Beim ersten Mal hatte ich mein Handy genommen. Da die Qualität dann aber so unterirdisch war, dass ich es nirgendwo hätte zeigen können, fragte ich sie daraufhin, ob sie noch mal kurz einen Moment Zeit hätte. Beim Hinstellen fürs Bild wollte Janina unbedingt auf meine linke Seite, da das ihre Schokoladenseite ist. Das fand ich jetzt aber nicht weiter schlimm, denn dann unterhielten wir und kurz über Frauen und ihre Schokoladenseiten.

Toll was Blumen machen

Beim absoluter Lieblingsstand war der von Toll was Blumen machen. Hier konnte man sich seine eigene Blumenkette basteln.

Anschließend konnte man sich vor der hübschen Wand voller Blumen fotografieren lassen. Mal ehrlich – gibt es einen Stand, der besser zu Floral Heart passen könnte als dieser hier? Am liebsten hätte ich die Wand eingepackt und sie nun andauernd als Hintergrund für Bilder verwendet. Sie ist einfach ein Traum.

Wie ich im Nachhinein erfahren habe, wurden die übriggebliebenen Blumen am Ende der Veranstaltung an alle Blogger verschenkt. Da wäre ich ja zu gern noch dabei gewesen. I love Flowers, denn es ist einfach toll was Blumen machen 😉

Die Goodie Bag

Sie darf auf keinem Event fehlen – die Goodie Bag. Während des gesamten Events standen die Goodie Bags fein aufgereiht zum Mitnehmen bereit.
Jeder, der ging, durfte sich seine eigene Goodie Bag mitnehmen und sich vom Inhalt überraschen lassen.
In meiner Goodie Bag waren zwei hübsche Malibugläser, eine Bodylotion von Lavera und eine große Flasche Malibu.

Außerdem war eine Blume, ein Nagellack, ein Magazin, ein USB Stick mit Schlüsselband und verschiedene Compeed Produkte dabei.

Die Goodie Bag hat mir richtig gut gefallen. Ich werde alle Produkte nach und nach verwenden. Vom Malibu bekomme ich seit Freitag gar nicht mehr genug. Das ist einfach ein super Sommergetränk.

Alles in allem war es ein sehr schönes Event. Noch schöner wäre es nur gewesen, wenn mindestens eine meiner süßen Mädels dabei gewesen wäre Coeur, Stéphie, Lisa, Sophie <3

Home Lifestyle

Duales Studium – Ausbildung und Studium in einem?

Will ich studieren? Oder eine Ausbildung anfangen? Mindestens 6 Semester die „Schulbank“ drücken? Oder Praxis und Theorie im Wechsel und eventuell schon nach 2 Jahren meinen Abschluss in der Hand halten? Bin ich Akademiker? Oder praktisch veranlagt? BAföG oder eigenes Gehalt?

All‘ diese Fragen stellen sich Schüler kurz vor ihrem Abschluss. Auch ich habe mir damals vielen Gedanken gemacht und letztlich den Mittelweg gewählt: Das duale Studium.

Das duale Studium wird von immer mehr Unternehmen angeboten. Von Banken über Handelsunternehmen wie Douglas, Lidl und Mc Donalds bis hin zur Touristik sind sehr sehr viele Unternehmen vertreten. Die Ausbildungsplätze sind kostbar und nicht selten gibt es enorm viele Bewerber auf nur ganz wenige Plätze.

Einfach ein paar Formulare ausfüllen, abschicken und warten, ob man an der Uni angenommen wurde? So einfach ist es beim dualen Studium bei weitem nicht! Hier warten mehrere Bewerbungsstufen auf dich. Erst, wenn du sie alle erfolgreich gemeistert hast, kannst du deinen Vertrag unterschreiben.

Das Bewerbungsverfahren

Bewerbung, Bewerbungsverfahren duales Studium

Das Bewerbungsverfahren läuft in jedem Unternehmen etwas anders ab. Jedoch gibt es gewisse Parallelen, auf die man sich einstellen kann. Am Beginn steht eine Bewerbung. Diese wird heutzutage in den meisten Fällen online erfolgen. Dort gibt man seine persönlichen Daten sowie Abinoten oder derzeitige Zensuren ein und wird dann noch gebeten einige Anhänge hochzuladen. Teilweise kann man sich sogar ganz ohne Anschreiben bewerben – sehr praktisch für faule Menschen oder diejenigen, die sonst stundenlang am Formulieren wären.

Meist bekommt man direkt nach dem Absenden der Bewerbung eine automatische Mail, die besagt, dass sich das Unternehmen sehr über die Bewerbung freut und die Unterlagen nun geprüft werden. Nun heißt es zum ersten Mal: warten.

Nach einigen Tagen kommt dann meist mit der positiven Rückmeldung direkt die Einladung zum Online-Test, auch Online Assessment Center (Online AC) genannt. Dieses Online AC ist dann innerhalb der nächsten Tage durchzuführen. Im Online AC gibt es verschiedenste Aufgabenstellungen, die die Logik, Stressresistenz und einige Ansichten und Vorgehensweisen der Bewerber testen. Ganz genau kann ich dir auch nicht sagen, worauf diese AC’s hinaus wollen. Teilweise habe ich einfach nur die Fragen versucht so gut wie möglich zu beantworten und nicht wirklich über deren Sinnhaftigkeit nachgedacht.

Mögliche Fragestellungen im Online AC sind z.B. In welche Richtung wird das letzte Zahnrad gedreht? Wie geht die Reihenfolge weiter? Sie haben einen Kunden, der sich bei Ihnen beschwert, was würden Sie tun? und und und… Im Internet findest du sehr viele Seiten, die dir helfen können dich auf solche Übungen vorzubereiten.

Nun denkst du eventuell, dass es ja einfach ist bei solchen Tests zu betrügen. Man kann sich ja einfach von Mama, Papa, Oma, Opa, Geschwistern und wem nicht alles, helfen lassen. Klar, das kannst du  tun, allerdings führen einige Unternehmen im späteren Assessment Center vor Ort noch mal einen ähnlichen Test durch und wenn du in diesem dann sehr schlecht abschneidest, bist du schneller raus, als du überhaupt dort warst. Also immer schön ehrlich bleiben und auch mal eine Absage in Kauf nehmen – nobody ist perfect und andere Unternehmen haben auch schöne Arbeitsplätze 😉

Wenn du das Online AC bestanden hast, wirst du meist zu einem Telefoninterview eingeladen. Hierfür wirst du an einem bestimmten Tag und zu einer bestimmten Uhrzeit von einem Personaler angerufen und befragt. Bei mir war es glaube ich so (ist inzwischen 3 Jahre her), dass zuerst einige Worte über das Unternehmen und den dortigen Ablauf des dualen Studiums gesagt wurde und dann wurden Fragen zu mir und meiner Persönlichkeit gestellt. Du weißt schon.. Stärken und Schwächen, Warum sind gerade Sie geeignet? Die typischen Fragen, die man auch aus dem Bewerbungsgespräch kennt. Teilweise werden auch am Telefon schon einige Szenen durchgespielt und du musst sagen, wie du in dem Moment reagieren würdest oder dein Interview-Partner spricht plötzlich nur noch englisch und du musst dich dann in englischer Sprache weiter mit ihm unterhalten.

Nach erfolgreichem Bestehen wirst du zu einem Assessment Center vor Ort eingeladen. In den heiligen Hallen des Unternehmens wirst du den Tag mit mehreren Mitbewerbern verbringen und mit ihnen gemeinsam und / oder alleine einige Aufgaben bestehen müssen.

Wie bereits gesagt, wird hier teilweise das Online AC wiederholt, um zu schauen, ob du geschummelt hast. Des Weiteren sind Gruppendiskussionen, Verkaufsgespräche und auch normale Bewerbungsgespräche mögliche Aufgaben für dich.

Nun hast du meistens alle Hürden genommen. In manchen Unternehmen erfährst du noch direkt an dem Tag des ACs, ob du den Platz bekommen hast oder ob sie dir absagen. In anderen dauert es etwas länger.

Du siehst also, einen Platz im dualen Studium zu bekommen, ist gar nicht so einfach.

Wie funktioniert das duale Studium?

Ablauf, Erfahrungen duales Studium

Der Sinn des dualen Studiums ist es die Theorie mit der Praxis zu verknüpfen. Einen Studienplatz an einer dualen Hochschule bekommt nur, wer einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen vorweisen kann. Hierfür ist wie für jedes normale Studium auch ein bestandenes Abitur notwendig.

Das duale Studium dauert 3 Jahre. In diesen wechseln sich dreimonatige Theorie- und Praxisphasen ab. Die Theoriephasen verbringt man in einer Uni. Bei mir ist dies die HWR Berlin. Und die Praxisphasen verbringt man in dem Unternehmen, mit welchem man einen Ausbildungsvertrag geschlossen hat. Dies ist bei mir eine Bank.

Ich werde nach den 3 Jahren mein Studium mit einem Bachelor of Arts abschließen. Mit diesem könnte ich, wenn ich wollte auch weiter studieren und noch einen Master erwerben. Ich kann mit meinem Bachelor aber auch direkt ins Arbeitsleben einsteigen. In meinem Studiengang erwerbe ich im Bachelor 210 anstatt der gewöhnlichen 180 Creditpoints. Sollte ich also den Master machen, habe ich hier schon mal einen Vorteil.

Ich bekomme also innerhalb von 6 Semestern 30 Points mehr, als an einer normalen Uni. Dies bedeutet vor allem eines: Mehraufwand!

Vorlesungsfreie Zeiten? Kenne ich nicht!
Einfach mal eine Vorlesung sausen lassen? Kann ich nicht!
Prüfungen in spätere Zeiträume verschieben? Wo gibt’s denn sowas?

Verglichen mit einem normalen Studium sind die Regeln im dualen Studium echt hart. Statt der normalen Semesterferien vorlesungsfreien Zeiten, die über mehrere Wochen gehen, habe ich nur 30 Tage Urlaub im Jahr. Ich weiß, für Arbeitnehmer ist das viel, für Studenten jedoch sehr wenig!

Meine Unitage dauerten vor allem in den ersten Semestern nicht selten 8 Stunden und mehr. Mein längster Tag ging von 7:45 bis 20 Uhr und im kommenden Semester bin ich auch mal bis 21:30 in der Uni zu finden.

In der Uni habe ich Anwesenheitspflicht, denn es steht ja in meinem Arbeitsvertrag, dass ich in der Uni anwesend sein muss und dies wird auch von der Uni aus überprüft. Die Prüfungen finden in den letzten beiden Wochen der 12 wöchigen Semester statt. In dieser Zeit müssen alle Prüfungen geschrieben werden. Bei Krankheit oder Nichtbestehen können diese im folgenden Semester nachgeholt werden.

Nach dem Prüfungszeitraum ist Party angesagt? Denkste! Der Prüfungszeitraum endet immer an einem Freitag und direkt darauf am Montag startet schon der neue Praxiseinsatz im Unternehmen. Zu Beginn der Praxiszeiten finden meist Seminare statt, damit man sich in dem neuen Themenbereich auch gut zurecht findet. In der Praxis habe ich eine Arbeitszeit von 39 Stunden. Eine ganz schöne Umstellung, wenn man aus der Schule kommt.

Neben der Arbeit im Unternehmen müssen während der Praxisphasen Hausarbeiten geschrieben werden. Hier geht jede Uni anders vor. Ich musste bisher schon drei 10 seitige Arbeiten schreiben. Momentan schreibe ich an einer 20 Seiten Hausarbeit und im nächsten Jahr wartet dann die Bachelor Thesis auf mich.

Für die Thesis werde ich 4 Wochen lang von der Arbeit freigestellt. Alle anderen Arbeiten müssen nach dem Feierabend und am Wochenende geschrieben werden. Nicht selten geht hierfür auch schon mal der eine oder andere Urlaubstag drauf.

Das klang jetzt alles ganz schön anstrengend. Aber wie alles im Leben hat eben auch das duale Studium seine Vor- und Nachteile…

Vorteile

Vorteile duales Studium

Du verdienst dein eigenes Geld. Duale Studenten werden wie Azubis oder teilweise sogar mit mehr als ein Azubi bezahlt. Laut meinen Forschungen verdienen die meisten Studenten zwischen 800 und 1000€ brutto im Monat. Außerdem bekommt man weiterhin das Kindergeld gezahlt. Die Regel, dass man das Kindergeld nur bis zu einem bestimmten Einkommen erhält, ist seit ein paar Jahren hinfällig. Hinzu kommen häufig noch anderweitige Zulage wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Fahrtkostenzuschuss oder Bücherzuschüsse.

Du lernst den Berufsalltag kennen. Ich gebe es ehrlich zu: Die Umstellung vom Schulalltag auf eine 40-Stunden-Woche war hart. Gerade am Anfang bin ich jeden Abend tot ins Bett gefallen und man konnte wirklich nichts mehr mit mir anfangen. Mit der Zeit bessert sich das immer mehr. Man gewöhnt sich einfach daran und sieht alles etwas lockerer. Ich denke, dass es am Ende den „normalen“ Absolventen gegenüber ein großer Vorteil ist, wenn man dann nach dem dualen Studium in ein neues Unternehmen kommt und direkt Vollgas geben kann, weil man dieses Pensum eben schon gewöhnt ist.

Ich sehe es in meinem Umfeld immer wieder. Absolventen, die sich wochenlang bewerben und einfach nicht angenommen werden, trotz eines guten Abschlusses. Der häufigste Absagegrund ist hier die mangelnde Berufserfahrung. Dem kannst du mit einem dualen Studium super aus dem Weg gehen, denn du hast 3 Jahre Berufserfahrung (Okay, die Hälfte geht für die Uni drauf, aber dann bleiben immer noch 1,5 Jahre Berufserfahrung).

Doch manchmal muss es gar nicht so weit kommen, dass man sich als dualer Student nach dem Abschluss noch richtig bewerben muss, denn man hat eine Übernahmechance. Jedes Unternehmen führt eine andere Personalpolitik. Manche Unternehmen stellen nur das Personal ein, was sie in absehbarer Zeit auch brauchen werden. Andere stellen ganz viele Azubis und duale Studenten ein und übernehmen dann nur die Crème de la Crème. Wie man es auch dreht, die Chane auf Übernahme besteht definitiv. Was du darauf machst, entscheidest ganz alleine du. In einigen Unternehmen steigt man sogar gleich in recht hoch angesehenen Führungspositionen ein bzw. hat die Chance darauf.

Solltest du nach dem Bachelor noch den Master machen wollen, hast du durch das 210 Creditpoints Intensivstudium schon 30 Punkte für den Master angesammelt. Manche Unternehmen bieten ihren Absolventen auch einen Vertrag auf Teilzeitbasis an, damit diese ihren Master nebenher machen können.

Nacheile

Nachteile duales Studium

Als dualer Student solltest du sehr viel Flexibilität mitbringen. Du kannst jederzeit woanders eingesetzt werden. Für mich war es am Anfang zum Beispiel eine riesige Umstellung täglich 3 Stunden in der Bahn zu sitzen und mich an lange Arbeitswege zu gewöhnen. Dennoch kann ich eigentlich von Glück sprechen, denn bei mir finden Theorie und Praxis in derselben Stadt statt, Es ist nicht selten, dass duale Studenten in einer Stadt studieren und in einer anderen arbeiten. Dann müssen sie sich entweder zwei Wohnungen mieten und eine dann immer untervermieten oder Miete zahlen ohne darin zu wohnen, oder aber sie sind selbst immer nur Untermieter oder WG-Mitglied. Hinzu kommen dann natürlich auch die Umzüge zwischen den Städten.

Du hast Stress. Du musst pünktlich bei der Arbeit sein, du bekommst genau Anforderungen genannt, du stehst unter ständiger Beobachtung der Kollegen, du bekommst regelmäßige Bewertungen, du musst deine Hausarbeiten neben der Arbeit managen, du musst dich um alle Vorlesungsunterlagen kümmern. Solltest du mit einem Professor Probleme haben, steht dir niemand mehr zur Seite und hilft dir. Du bist selbst verantwortlich. Du entscheidest, was und wie du es tust. Sowohl für deine Leistungen in der Uni, als auch für das, was du im Unternehmen tust, musst du gerade stehen und Verantwortung übernehmen.

Der kritischste Punkt ist der Zeitaufwand. Ich habe es ja oben schon beschrieben. Du hast sehr viele Aufgaben gleichzeitig und der Freizeitanteil ist sehr, sehr gering. Natürlich ist dies auch von deinen Arbeitszeiten, Fahrtwegen, Unizeiten und vor allem von deinem Engagement abhängig. Manch einer lernt nun mal in der letzten Nacht vor der Prüfung und andere bereiten sich wochenlang darauf vor. Egal, wie du es aber drehst und wendest, das duale Studium ist ein Zeitfresser.

Vor zwei Jahren habe ich mich dazu entschieden, das duale Studium zu beginnen. Okay, vor 2 Jahren hat es angefangen, beworben habe ich mich bereits vor 3 Jahren. Ich wusste nicht so wirklich, was da auf mich zu kommt. Vor allem die negativen Punkte waren mir nicht wirklich bewusst. Dennoch überwiegen die positiven Punkte und alles ist ja auf einen absehbaren Zeitraum ausgelegt. Außerdem weiß ich, wofür ich es tue und wenn ich dann erst mal meinen Abschluss und hoffentlich auch meinen Arbeitsvertrag in der Hand halte, werde ich hoffentlich mit einem Lächeln auf diese nicht immer einfache Zeit zurückblicken.

Würdest du dual studieren? Was hältst du vom dualen Studium?
Wie findest du solche informativen Beiträge?

Weitere Tipps, Tricks und Erfahrungen rund um das Studentenleben findest du auf diesen Blogs:

 
2. Juli – Ersti-Eindrücke
3. Juli – WG- Leben
4. Juli – Mensa-Alternativen
5. Juli – Single sein und Dating
6. Juli – Fernbeziehung & Pendeln
7. Juli – Studentenparty
9. Juli – Nebenjobs
11. Juli – Referate
13. Juli – Prüfungsstress
14. Juli – Semesterferien

 

Blogging Tipps Home

5 Gründe, warum du Twitter für deinen Blog nutzen solltest (Gastpost)

Twitter ist irgendwie so eine Sache, oder? Bei vielen Mode- und Lifestyle-BloggerInnen ist dieses Netzwerk noch nicht wirklich angekommen. Wenn ein Blog überhaupt einen Account besitzt, werden meist nur Instagram-Bilder oder Facebook-Postings automatisch geteilt, eigene Tweets und den Austausch mit anderen sucht man vergeblich. Ich glaube, das liegt daran, dass einem Twitter auf den ersten Blick ganz schön verwirrend und hektisch vorkommen kann und dass die ganze Seite irgendwie technisch und nerdig wirkt.

Auch ich wusste erst nicht so richtig, was ich mit Twitter anfangen sollte, aber nachdem ich einmal durchgeblickt und mich zurechtgefunden hatte, machte es mir richtig Spaß. Inzwischen ist Twitter mein liebstes soziales Netzwerk und ein wichtiges Marketing-Instrument für meinen Blog.

Geht es dir auch so, dass du bei Twitter nicht ganz durchblickst und dich fragst, was du damit überhaupt anfangen sollst? Ich möchte dir in diesem Beitrag zeigen, warum auch du Twitter für deinen Blog nutzen solltest. Dazwischen werde ich noch versuchen, dir dieses Netzwerk ein bisschen verständlicher und zugänglicher zu machen und dir ein paar Tipps an die Hand zu geben, mit denen dir Twitter hoffentlich bald auch so viel Spaß macht wie mir.

1. Mit Twitter ist man immer am Nerv der Zeit

Anders als beispielsweise bei Facebook bekommst du als Twitter-Nutzerin stets alle Tweets der Leute, denen du folgst, auf deine Startseite, es gibt keine Selektion. Das kann einen aufgrund der Hektik und Fülle ein bisschen überladen, aber gerade diese Schnelligkeit macht das Netzwerk so spannend. Egal, was Wichtiges auf der Welt passiert, irgendjemand begleitet es live via Twitter. Wahlen, Protestbewegungen, Modenschauen, Wissenschaftserkenntnisse… Bevor die Infos in den Zeitungen (und Blogs) sind, landen sie auf Twitter. Das finde ich wahnsinnig spannend, dafür sollte das Social Web gemacht sein!

Du fragst dich jetzt wahrscheinlich, wie dir das für deinen Blog helfen soll. Ganz einfach: Auch in der Blogwelt gibt es Trends, Neuigkeiten, Gerüchte und Events. Ich bin mir sicher, du willst auch als eine der ersten wissen, dass ein cooles Unternehmen gerade Bloggerinnen für einen Produkttest sucht, dass eine bekannte Bloggerin deiner Nische eine Blogparade veranstaltet oder dass eine große PR-Agentur ein spannendes Event plant. Und eben solche Dinge erfährst du gut über Twitter. Folge einflussreichen Leuten in deiner Nische, guck ab und an, was die so tweeten und retweeten, und schnell wirst du eine der Ersten sein, die Trends mitbekommen und darauf reagieren können.

Um Events mitverfolgen zu können, helfen übrigens Hashtags. Zu vielen Veranstaltungen oder Trends gibt es inzwischen spezielle Hashtags, die du einfach in die Twitter-Suchleiste eingeben kannst. So siehst du auf einen Blick, was andere dazu gezwitschert haben. Das lässt sich natürlich nicht nur für Events nutzen, sondern ist auch ein gutes Mittel, um neue spannende Artikel zu deinen Lieblingsthemen zu finden.


2. Es ist irrsinnig einfach, Kontakte zu knüpfen

Wer auf Twitter erfolgreich sein möchte, der sollte am besten mehrmals täglich tweeten. So viel eigenen Content zu produzieren ist natürlich schwierig. Gerade deshalb lieben es die meisten Twitter-Nutzer, zu retweeten, also Beiträge von anderen zu teilen. Um immer wieder schöne Beiträge retweeten zu können, suchen viele nach guten Accounts, um diesen zu folgen, zu kommentieren und Unterhaltungen zu starten. Mit anderen in Kontakt zu treten ist auf Twitter viel einfacher als beispielsweise auf Facebook. Die meisten missverstehen Twitter auch nicht als reine Plattform für das Teilen und Bewerben eigener Artikel, sondern legen Wert auf das „Soziale“. Obwohl mir auf Twitter weniger Leute folgen als auf Facebook, habe ich dort eine viel höhere Rate an Shares, Likes und Kommentaren. Der Aufwand, den du in Twitter-Beiträge investierst, zahlt sich also doppelt und dreifach aus, denn deine Beiträge werden mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit weitergeteilt.

Ein Retweet oder das Folgen eines Accounts tut auf Twitter also sozusagen weniger weh als auf anderen Plattformen, und auch du solltest nicht nur darauf warten, von anderen gefunden zu werden. Schreibe Kommentare, like Beiträge, die dir gefallen, teile viel und sei nicht allzu sparsam mit dem Klick auf den Follow-Button. Du wirst merken, dass dir viele zurückfolgen werden.


3. Unternehmer und Medienvertreter nutzen Twitter

Medienaffine Unternehmen haben Twitter-Accounts und nutzen diese oft, um mit Bloggern in Kontakt zu treten. Auf Kampagnen, Blogger-Suchen, Gewinnspiele und Aktionen kannst du über Twitter schnell aufmerksam gemacht werden.

Außerdem gilt auch hier: Social Media-Menschen in Unternehmen freuen sich, wenn sie gute Beiträge finden, die sie teilen können. Mach es ihnen am besten nicht zu schwer. Wenn du über ein Unternehmen oder Produkt schreibst, in einem Outfit ein T-Shirt einer bestimmten Marke trägst oder beschreibst, wie du dein Zimmer mit neuen Bilderrahmen gestaltet hast, tagge einfach das entsprechende Unternehmen, wenn du einen Artikel über Twitter bewirbst – auch und gerade dann, wenn der Artikel nicht gesponsert war und du ihn aus freien Stücken geschrieben hast. Eine gute Idee ist auch, die entsprechenden offiziellen Accounts der Destinationen (zB. @VisitBerlin, @TourismusNRW oder @VisitPortugal) zu taggen, wenn du über deine Heimatstadt oder eine Reise schreibst. Zum einen kann es dadurch gut passieren, dass einer deiner Beiträge von einem großen Unternehmen mit vielen tausend Followern retweetet wird, zum anderen ergibt sich dadurch vielleicht eine Möglichkeit zu zukünftigen Kooperationen. Schließlich sind Menschen faul und auch Leute, die im Bereich Blogger Relations arbeiten, greifen bei Kampagnen lieber auf altbekannte Gesichter zurück, anstatt ganz neue Blogs zu suchen.

Etwas, das Twitter außerdem auszeichnet, ist die hohe Dichte an Medienvertretern, die sich hier tummeln. Da sich, wie ich in Punkt eins bereits erklärt habe, die wirklich neuen Nachrichten auf Twitter finden, mögen Journalisten diese Plattform. Solltest du also Interesse daran haben, Kontakte zu anderen Medien zu knüpfen, bist du auf Twitter richtig.


4. Du kannst einfach alles in die Welt hinaus posaunen

Da Twitter so schnelllebig ist, kannst du dich hier komplett austoben. Am Anfang ist das auch nötig, denn gerade für uns BloggerInnen ist es nicht so leicht, sich auf 140 Zeichen oder weniger zu reduzieren. Das Gute ist jedoch: Wenn etwas mal nicht so gut ankam, ist es nach maximal zwei Stunden vergessen. Du kannst also alles ausprobieren, nichts muss absolut perfekt sein. Twitter lässt nicht nur hübsch arrangierte Bilder funktionieren wie beispielsweise Instagram, stattdessen ist alles, was in 140 Zeichen passt, erlaubt! Ein kurzer witziger Satz, ein Foto von deinem Mittagessen, eine Frage an deine Follower… ein Tweet kann vieles sein. Sei witzig, sei kreativ, sei lustig, sei innovativ und hab einfach Spaß an der Sache, hier ist es möglich.

Twitter ist auch eine super Plattform für so genannte A/B-Tests. Vielleicht hast du davon schon mal gehört? Es geht bei solchen Tests darum, die perfekte Überschrift oder den perfekten Slogan für ein Produkt, einen Artikel oder eine Website zu finden. Viele Tools dafür sind kostenpflichtig, Twitter dagegen ist gratis und simpel: Wenn du eine richtig gute Überschrift für einen Artikel suchst und mehrere Ideen hast, kannst du dir die deiner Meinung nach besten zwei heraussuchen und zu unterschiedlichen Zeiten (am besten ca. die gleichen Zeiten, aber an unterschiedlichen Tagen, um Vergleichbarkeit zu wahren) auf Twitter veröffentlichen. Diejenige, die besser funktioniert, also mehr Menschen zum Liken und Teilen bewegt, kannst du dann auch für deinen Blogartikel übernehmen.


5. Twitter Talks machen Spaß – und verbinden dich mit anderen

Auf Twitter gibt es so genannte Twitter Talks oder Twitter Partys. Dabei verabreden sich Menschen dazu, sich an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit via Twitter über ein Thema auszutauschen. Meistens werden solche Aktionen von einer Person organisiert, die zum verabredeten Zeitpunkt bestimmte Fragen postet, auf die du reagieren kannst. Ein Beispiel ist die Reisenacht oder #RN8: Immer montags um 20 Uhr dreht sich für eine Stunde lang alles um ein vorher ausgewähltes Thema aus dem Bereich Reisen und Fernweh. In bestimmten Abständen werden dann Fragen beantwortet, nach und nach entwickeln sich zwischen den Teilnehmern Unterhaltungen… Natürlich geht es nicht nur um das eigene Beantworten von Fragen, sondern auch darum, Kontakte zu knüpfen, bei anderen zu kommentieren und sich auszutauschen! So findet man tolle neue Blogs und lernt Blogs aus der eigenen Nische kennen.

Wichtig dabei ist, den entsprechenden Hashtag zu verwenden, damit einen die anderen Blogger auch wiederfinden! Twitter Partys gibt es übrigens auch regelmäßig von der Blogst-Konferenz und manchmal werden solche Aktionen auch von Zeitschriften oder Unternehmen organisiert. Einfach die Augen offen halten und mitmachen!

Wenn du nichts passendes findest, kannst du ja auch selbst eine solche Aktion organisieren. Die muss ja auch gar nicht so groß sein. Wie wäre es beispielsweise mit einer Stunde, in der du deinen Leserinnen und Lesern via Twitter Rede und Antwort zu allen möglichen Fragen stellst?


So, nun habe ich ein Vielfaches der 140 Twitter-Zeichen geschrieben und hoffe sehr, dass du durch meinen Artikel Lust bekommen hast, dich auf Twitter anzumelden und in die Tasten zu hauen. Falls ja, darfst du mich gerne unter @heldenwetter adden! Für Fragen oder Zweifel stehe ich natürlich in den Kommentaren zur Verfügung. Viel Spaß beim Netzwerken, Zwitschern und Zeichenzählen!

Dieser super hilfreiche Beitrag wurde von Ariane geschrieben. Auf Heldenwetter schreibt sie über ihr Reisen und ihr Jahr in Peru. Ihre Fotografien sind super schön und ihre langen und ausführlichen Beiträge laden zum abschweifen vom Alltag ein. Viele sehr gute Blogging Tipps und eine klare Linie im Corporate Design machen Ariane zu einem meiner Vorbilder.

Vielen lieben Dank, Ariane, für diese hilfreichen Zeilen. Da ich den Beitrag ja schon seit einigen Tagen kenne, konnte ich den einen oder anderen Tipp schon umsetzen und habe festgestellt, dass es echt funktioniert. Langsam bekomme auch ich Lust auf Twitter und komme immer mehr davon weg dieses Netzwerk nur zum Teilen zu verwenden. Von daher… wir sehen uns auf Twitter (@floralheart_de). Ariane und ich freuen uns auf dich.

DIY Home

DIY Blumenvasen

Einen Monat ist es inzwischen her, dass mir Stéphie im Rahmen unseres JuSt-DIY-Projektes die Challenge stellte, etwas aus einer PET-Flasche zu basteln. Die Idee war schnell gefunden, die Umsetzung hat etwas gedauert, aber ich hatte ja zum Glück Urlaub.

Ich verrate direkt das größte Geheimnis: Ich habe DIY Blumenvasen aus meinen PET-Flaschen entstehen lassen. Was ich dafür genutzt habe, wie ich es angestellt habe und wie viel Zeit ich aufwenden musste, erfährst du jetzt.

Alles, was du für meine DIY Blumenvasen brauchst sind also PET-Flaschen, farbiges Spray, Klebestreifen, eine Schere und / oder ein Cuttermesser und Geduld, jede Menge Geduld.

Für mein DIY habe ich die Spraydosen von Edding genutzt, da sie nicht deutlich teurer waren als die no-name Dosen und die Farben mir mehr zugesagt haben.

Außerdem benötigst du PET-Flaschen. Hier kannst du jede erdenkliche Flasche und Flaschengröße verwenden, Hauptsache es gefällt dir. Ich will jetzt keine Werbung machen, aber ich habe die Flaschen von Granini genutzt, da sie mir durch ihre Punkte auf dem Flaschenbauch besonders gut gefallen haben. In der Nahaufnahme kannst du sehen, was ich meine:

Aber kommen wir nun zur Vorgehensweise. An erster Stelle steht der Genuss. Du wirst es kaum glauben, aber die Flaschen sollten leer sein! Also trink sie zunächst aus. Das DIY ist wie für dieses Wetter gemacht, denn genau jetzt solltest du ja eh immer genug Flüssigkeit zu dir nehmen.

Wenn die Flaschen leer sind, wäschst du sie aus und entfernst die Etiketten sowie den Kleber, mit dem diese an der Flasche angebracht wurden. Am besten klappt das, indem du sie in warmem Wasser einweichen lässt.

Sind alle Etiketten entfernt, kannst du mit der ersten Farbe starten. Wichtig ist hier, dass du den Boden ausreichend mit Zeitungspapier bedeckst, damit er auf keinen Fall mit angesprüht werden kann. Du hältst die Flasche an ihrem Kopf (das Ende mit dem Deckel dran) fest und besprühst die komplett mit einer Farbe. Diese Grundierung lässt du nun gut trocknen. Die genaue Trocknungszeit steht auf den Spraydosen. Bei mir lag sie bei 30 Minuten, ich habe jedoch trotzdem lieber 60 Minuten abgewartet.

Nun schaust du dir die Flaschen genau an. Hast du alle Stellen erwischt? Ist die Farbe schön gleichmäßig aufgetragen? Falls nicht, besprühst du sie ein weiteres mal und lässt sie wieder trocknen.

Sobald du mit der Grundierung fertig bist, beklebst du deine Flaschen mit Klebestreifen, Kreppband oder Washi Tape. Du klebst es an die Stellen, auf denen du die Farbe der Grundierung behalten möchtest. Anschließend besprühst du die Flaschen mit einer anderen Farbe. Du kannst jedoch auch mehrere andere Farben nutzen, dies wird dann aber schon komplizierter, da der Sprühstrahl sehr weit ist und du höllisch aufpassen musst, nicht über den Rand des Klebebandes zu sprühen.

Nun lässt du auch diese Farbschicht trocknen. Nach etwa 20 Minuten kannst du damit beginnen das Klebeband vorsichtig von der Flasche zu ziehen und tada – fertig ist deine selbstgemachte Vase. Okay, nicht ganz, aber der farbige Teil ist nun erledigt.

Nach ausreichender Trocknungszeit widmest du dich dem Flaschenkopf. Bisher ist die Öffnung noch sehr klein und höchstens für 3 Blumen ausreichend. Deshalb musst du dich jetzt für eine Stelle entscheiden, an der du den Flaschenkopf abschneiden möchtest. Dann stichst du mit dem Cuttermesser ein mal in das Plastik und schneidest dann anschließend mit einer Schere ein mal um die Flasche herum.

…und nun ist deine Vase wirklich fertig und kann mit Blumen befüllt werden.

Na Stéphie, Challenge erfüllt?

Nun bist du, liebe Stéphie, wieder dran. Du hast bis Anfang August Zeit dir etwas zum Thema Balkonien einfallen zu lassen. Egal ob Teelichthalter, Blumentopf oder etwas für den nächsten kleinen Grillabend, alle Idee sind willkommen.

…und auch du darfst dabei sein. Bastel etwas zum Thema Balkonien und schicke mir den Link zu deinem Beitrag oder versehe ihn mit dem Hashtag #JuStDIYChallenge und dann wird dein Projekt in dem Augustbeitrag von Stéphie vorgestellt. Alle weiteren Infos zu JuSt-DIY findest du in meinem Eröffnungsbeitrag.

In ihrem ersten JuSt-DIY-Beitrag hat Stéphie übrigens eine eigene Pinnwand gebastelt. Ich finde sie klasse, da sie einzigartig und für jeden mit einfachen Handgriffen zu erstellen ist.

 

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