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Blogger ABC: L – Linkbuilding für Blogger

Im heutigen Blogger ABC-Beitrag soll es um das Thema Linkbuilding gehen. Darunter versteht man den Linkaufbau, also das Sammeln von Links, die von anderen Websites auf eure Seite verweisen. Diese Backlinks werden von Google und anderen Suchmaschinen als Empfehlung aufgefasst und wirken sich somit positiv auf die SEO aus.

Linkbuilding ist also wichtig, um eure eigene Seite zu stärken. Ganz nebenher kann es aber auch zur Vernetzung innerhalb einer Branche beitragen und da wir Blogger ja häufig den Ruf haben, immer nur an uns selbst zu denken, möchte ich euch heute zeigen, wie auch das Linkbuilding dabei helfen kann, sich besser miteinander zu vernetzen.

Möglichkeiten für effektives Linkbuilding

Gastbeiträge

Gerade in der Urlaubszeit sehe ich sehr häufig, dass Blogger in verschiedenen Facebookgruppen einen Aufruf starten alla „Gastblogger gesucht“. Diesem Aufruf solltet ihr ab und an nachgehen. Die meisten Gastgeber erlauben ihrem Gastblogger neben dem Beitrag eine kleine Vorstellung zu sich und dem eigenen Blog. Dabei wird dann meist auch der Blog verlinkt. Das kann dir einerseits neue Follower bringen und andererseits natürlich einen Backlink.

Auch viele Unternehmen bieten inzwischen Gastbeiträge auf ihren Blogs an. Teilweise werdet ihr für diese auch bezahlt. Wenn ihr Glück habt, verlinkt das Unternehmen dabei euren Blog. Dieser Link ist meist noch deutlich mehr wert als der Link eines anderen Blogs, weil die Websites von Unternehmen deutlich größer und besser bewertet sind und dies quasi auf euch abstrahlt.

Was ihr bei der Erstellung von Gastbeiträgen unbedingt beachten solltet, zeigt euch der Gastblogger-Guide.

Blogparaden

Gerade in meiner Anfangszeit habe ich sehr häufig an Blogparaden teilgenommen. Darunter versteht man in der Blogosphäre kleine Projekte, für welche sich eine bestimmte Anzahl an Bloggern zusammenschließt. In einem vorher bestimmten Zeitraum veröffentlicht dann jeder einen Beitrag auf seinem Blog. Alle Beiträge haben ein gemeinsames Thema oder gehören einer Serie an. Am Ende der Beiträge werden die jeweils anderen Blogbeiträge verlinkt – perfektes Linkbuilding en masse.

Linklisten / Linkpartys

Wahrscheinlich habt ihr sie schon sehr häufig gesehen „Best of the month“ / „LiebLinks“ etc. Unter diesen Namen stellen Blogger ihre liebsten Beiträge von anderen Bloggern zusammen und verlinken diese. Darüber hinaus sind Linklisten zu einem bestimmten Thema möglich.

Wenn ihr von Bloggern in eine solche Liste aufgenommen werdet, bekommt ihr einen Backlink und tolle Werbung für euch und euren Blog.

Doch das sollte natürlich ein Geben und Nehmen sein. Also erstellt doch am besten selbst mal eine Linkliste zu einem bestimmten Thema, was eure Leser interessieren könnte.

TAG’s

Ich glaube so richtig bekannt geworden sind sie durch YouTube – die TAGs. Dabei stellt euch jemand ein paar Fragen, die ihr in einem Beitrag / Video beantwortet. Am Ende könnt ihr eine bestimmte Anzahl von Personen taggen, die anschließend auch die Fragen beantworten sollen.

Dabei werden immer die getagten Personen, aber auch die Person, die euch getagt haben, verlinkt.

Im Bloggerbereich ist vor allem der „Liebster Blog Award“ als TAG bekannt. Aber Achtung: zu viele TAGs können euch und eure Leser auch ganz schön nerven, weil dann der „richtige“ Content abnimmt!

Kommentare

Ihr habt sicherlich schon häufig gelesen, dass ihr bei anderen Bloggern Kommentare schreiben sollt. Das macht euch bekannt in der Szene, kann euch ebenfalls Kommentare bescheren und -richtig- bringt euch Backlinks.

Zwar sind die Links in den Kommentaren bei einigen Bloggern auf No-Follow gestellt, aber andere lassen die Links auf Do-Follow und bescheren euch somit einen Backlink.

YouTube

Ich finde YouTube klasse. Auch wenn ich nicht zu den aktivsten YouTubern gehöre, habe ich manchmal einfach Lust Videos zu bestimmten Themen zu drehen. Ich finde es viel einfacher, komplexe Themen sprachlich zu erklären, als sie in Worte zu fassen.

In der bekannten Infobox unter eurem Video könnt ihr zu eurem Blog oder zum passenden Beitrag verlinken.

Pinterest

Irgendwie ist Pinterest bei uns in Deutschland noch nicht so stark ins Bloggen eingebunden. Dabei kenne ich einige Blogger, die durch die Plattform wirklich große Seitenaufrufszahlen generieren können. Darüber hinaus heißt es, dass Pinterest für jeden vom Blog auf Pinterest geteilten Beitrag einen Do-Follow-Backlink für den Blog erstellt.

Stylebook

Kennt ihr Stylebook schon? Das ist eine Plattform, auf dem Blogger ihre Beiträge zu verschiedenen Themen teilen können. Okay, man muss in die Stufe „Gold“ eingestuft werden, um Beiträge teilen zu können. Aber sobald man dies geschafft hat, kann man Beiträge einreichen.

Genehmigte Beiträge werden auf der Plattform angezeigt und von Lesern oder anderen Bloggern angeklickt. Über den Link wird man dann direkt zum Blogbeitrag geleitet.

Events

Auch Events haben viele Vorteile. Klar, ihr könnt neue Blogger und Unternehmen kennenlernen, aber ihr habt auch die Chance auf Links. Erstens schreiben viele Blogger über ihre Erlebnisse auf Events und verlinken dann die Blogger, mit denen sie dort waren oder die sich neu kennengelernt haben.

Und auf der anderen Seite könnt ihr auch Links von Unternehmen bekommen. Häufig gibt es zum Beispiel eine Sponsoren Wand, vor der ihr euch fotografieren lassen könnt. Meist stellen die Unternehmen diese Bilder dann auf ihre Seite und verlinken die abgebildeten Blogger – ein super Backlink!

Interne Links

Auch innerhalb eures Blogs solltet ihr auf ein gutes Linkschema achten. Durch Serien, Rückblicke oder ABC’s könnt ihr die Beiträge eures Blogs miteinander vernetzen. Dies bringt euch eine gute Linkstruktur, die Google sehr gefällt und außerdem lädt es eure Leser ein, sich ein bisschen im Blog um zu sehen, was sich positiv auf eure Seitenzahlen auswirken kann.

Broken Link Checker

Okay, der Broken Link Checker hat nicht direkt etwas mit Linkbuilding von fremden Websites zu tun. Dennoch wollte ich euch das Tool unbedingt empfehlen. Der Broken Link Checker zeigt euch, welche Links innerhalb eurer Seite nicht mehr funktionieren und repariert werden sollten. Die Anzahl der „kaputten Links“ haben übrigens auch Auswirkungen auf euer Suchmaschinen-Ranking. Deshalb solltet ihr darauf achten, sie immer möglichst gering zu halten.

Darüber könnt ihr sowohl sehen, welche Links innerhalb eures Blogs (interne Verlinkung) nicht mehr funktionieren, aber auch wenn ihr externe Seiten sowie andere Blogs verlinkt habt und diese Links kaputt sind, zeigt euch der Broken Link Checker dies an.

Ihr merkt schon, es gibt super viele Varianten, um Linkbuilding zu betreiben und ich habe bei weitem nicht alle aufgezählt. Bitte vergesst aber nie, dass alles ein Geben und Nehmen sein sollte und fokussiert euch nicht zu sehr auf die Links!

Alle weiteren Beiträge des Blogger ABC’s findet ihr hier:

Blogger ABC Floral Heart_Blog Tipps_Blogging Tipps_Hilfe für Blogger

A – Anfängerfehler beim Bloggen, die du unbedingt vermeiden solltest

B – Blogbilder, welche Kamera ist die Richtige für dich?

C – Collagen erstellen mit Gimp (Tutorial)

D – Design – so gestaltest du einen unverwechselbaren Blogauftritt

E – Excel, Evernote und Co – 77 Tools, die jeder Blogger kennen sollte

F – Fotos für den Blog – Equipment, Setaufbau, Belichtung uvm.

G – Gastblogger-Guide – so schreibst du den perfekten Gastbeitrag

H – Hilfe für Blogger – hier bekommst du Antworten auf deine Fragen

I – Imagemap erstellen mit Gimp (Tutorial)

J – Julias Best Practice: Blogroutine von der Idee bis zum Beitrag

K – Kameramodi im Überblick – Schritt für Schritt in den manuellen Modus

Blogger ABC Blogging Tipps

Blogger ABC: K – Kameramodi im Überblick – Schritt für Schritt in den manuellen Modus

Mit einer Spiegereflexkamera macht jeder tolle Bilder – mit toller Tiefenschärfe, schönen Farben und nie verwackelt. Dies war auch mein Gedanke beim Kauf meiner ersten Spiegelreflexkamera, der Canon 1200D.

Doch als ich sie dann Zuhause in der Hand hielt, wusste ich gar nicht, wo ich anfangen sollte. So viele Knöpfe und Verstellmöglichkeiten sprangen mir förmlich ins Auge. Dazu kam, dass man überall hört und liest, dass man im Manuellen Modus fotografieren können muss – Automatik kann ja schließlich jeder und damit würde man gar nicht alles aus der Kamera herausholen und könnte auch direkt beim Handy oder der guten alten Digitalkamera bleiben.

Anfangs habe ich mich unter Druck gesetzt, wollte undbedingt im manuellen Modus fotografieren können und habe mich über jedes Bild geärgert, dass dann doch nicht so wurde, wie ich es wollte. Also habe ich mich auf eine Reise begeben. Angefangen beim Automatikmodus, über einige andere Modi bis hin zum Manuellen Modus. So habe ich nach und nach gelernt, was der ISO, die Blende und die Belichtugnszeit sind und welche Auswirkungen sie haben. Und so kam ich ganz entspannt und ohne viel Stress zum M-Modus meiner Kamera.

Da ich immer wieder lese, dass einige mit ihrer Kamera nicht zurecht kommen, nur den Automatikmodus nutzen und / oder sich ebenfalls Druck machen, um endlich manuell fotografieren zu können, möchte ich euch heute die einzelnen Kameramodi erklären und euch dabei zeigen, wie ihr euch Schritt für Schritt weg vom Automatikmodus, hin zum Manuellen Modus arbeitet.

Kameragrundlagen

ISO, Blende, Belichtungszeit

Dies sind die dreich wichtigsten Dinge beim Fotografieren. Nur durch das richtige Zusammenspiel dieser gelingt euch das perfekte Bild. Um euch über die drei Elemente zu informieren, empfehle ich euch diesen Artkel von Lichtkonfetti: Fotokurs – Belichtung Kapitel 5.1 / 5.2 und 5.3

Ansonsten hier noch ein mal eine kleine Zusammenfassung:

ISO: Hier geht es um die Sensorempfindlichkeit eurer Kamera. Je höher der ISO, desto größer die Gefahr eines Bildrauschens.

Blende: Durch die Blende wird das Licht in die Kamera gelassen.

je kleiner die Zahl -> desto größer die Blende -> mehr Licht & größere Tiefenschärfe

je größer die Zahl -> desto kleiner die Blende -> weniger Licht & weniger Tiefenschärfe

Belichtungszeit: Diese gibt an, wie lange die Kamera „geöffnet“ bleibt und das Licht auf den Sensor trifft.

Kameramodi im Überblick

Kameramodi CAnon verstehen, manueller Modus fotografieren

Automatikmodus / Automatikmodus mit Blitz

Die Canon Kameras haben an sich zwei Automatikmodi. Während bei dem einen automatisch der Blitz anspringt, wenn es zu dunkel ist, wird dieser beim anderen Automatikmodus komplett unterbunden. Ich empfehle euch eigentlich immer ohne Blitz zu fotografieren. Durch den eingebauten Blitz bekommt ihr hinter eurem Motiv ganz starke Kanten, die wirklich nicht schön sind und auch das Gesicht von Menschen sieht dadurch komisch aus und neigt zu roten Augen.

Deshalb am Anfang immer mit dem Automatikmodus ohne Blitz starten. Hier werden alle wichtigen Dinge für euch eingestellt und ihr könnt direkt drauflos knipsen.

P – Programmautomatik

In diesem Modus werden die Blende und die Verschlusszeit automatisch eingestellt. Diesen Modus habe ich recht schnell nach dem Automatikmodus verwendet. Die Bilder wirken in diesem Modus schon deutlich schöner. Das tolle an diesem Modus ist, dass ihr den ISO frei wählen könnt und sich alles andere entsprechend ändert. Ihr müsst also das Zusammenspiel der drei Elemente noch nicht komplett verstanden haben.

Diesen Modus habe ich genutzt, wenn die Bilder im Automatikmodus zum Rauschen geneigt haben. Mit der Programmautomatik konnte ich die Kamera zwingen den ISO möglichst klein zu halten. Hierbei kann es allerdings passieren, dass die Belichtungszeit so lang wird, dass ihr ein Stativ benötigt, um keine Wackler auf dem Bild zu haben.

Tv – Blendenautomatik

Hier werden Blende und ISO automatisch eingestellt, ihr könnt an der Belichtungszeit drehen. Diesen Modus habe ich gern verwendet um Feuerwerk an Silvester zu fotografieren, denn hier ist eine lange Belichtugnszeit von nöten, um den Verlauf des Feuerwerks richtig darstellen zu können.

Der Modus ist außerdem sinnvoll, wenn ihr beispielsweise fahrende Autos fotografieren möchtet und dabei das Licht der Autos zu Lichtstreifen werden lassen wollt. Grob gesagt: Dieser Modus zeigt vor allem bei Dunkelheit, was er kann. Allerdings solltet ihr hier mindestens ein Stativ, wenn nicht sogar auch einen Fernauslöser dabei haben.

CAnon Eos 1200 D mit Fernauslöser_Floral Heart

Av – Zeitautomatik

Nun könnt ihr endlich an der Blende schrauben. Bei vielen Bloggern ist es beliebt einen verschwommenen Hintergrund auf den Bildern zu erzeugen, eine so genannte Tiefenschärfe. Diese bekommt ihr durch eine kleine Blendenzahl.

Deshalb habe ich mir irgendwann angewöhnt bei meinen Bildern immer diesen Modus zu verwenden und die Kamera so zu der kleinsmöglichen Blende zu zwingen. Hallo Tiefenschärfe!

M – Manueller Modus

…und da sind wir auch schon am Ende unserer Reise angekommen: der manuelle Modus. In diesem könnt ihr ganz wild an allen Reglern stellen. Am besten nehmt ihr euch etwas Zeit, um nochmals die Zusammenhänge zwischen Blende, ISO und Belichtungszeit zu verstehen. Aber um ehrlich zu sein, habe ich das bis heute nicht getan.

Durch dieses Durchgehen der einzelnen Modi werden mir die Zusammenhänge langsam klar. Okay, manchmal müssen Julia oder Hella mir noch mal auf die Sprünge helfen, aber eigentlich habe ich den Dreh inzwischen grob raus.

Bei mir bleibt die Blende immer möglichst klein, damit ich meine schöne Tiefenschärfe bekomme. Sollte ich eine große Fläche scharf haben wollen, muss ich die Zahl dann natürlich doch etwas größer drehen. Den ISO halte ich immer möglichst klein, damit das Bild nicht rauscht. Letztlich variiere ich sehr viel über die Belichtungszeit. Wird diese irgendwann zu lang, stelle ich den ISO doch wieder etwas höher. Schritt für Schritt finde ich so zur perfekten Einstellung für meine Bilder. Doch auch ich habe noch lange nicht alles herausgefunden. eine Spiegelreflexkamera bringt einen langen Lernprozess mit sich und man kann immer wieder neue Dinge entdecken, wenn man es denn will.

Ich hoffe, ich konnte euch ermutigen Step by Step den Automatikmodus zu verlassen und so zu mehr Freiheit beim Fotografieren zu gelangen. Einen Tipp noch: Solltet ihr noch auf der Suche nach einer Kamera sein, würde ich inzwischen immer auf ein Touch-Display achten. Somit gehen euch alle Einstellungen noch einfacher von der Hand.

Alle weiteren Blogger ABC Beiträge findet ihr hier:

Blogger ABC Floral Heart_Blog Tipps_Blogging Tipps_Hilfe für Blogger

A – Anfängerfehler beim Bloggen, die du unbedingt vermeiden solltest

B – Blogbilder, welche Kamera ist die Richtige für dich?

C – Collagen erstellen mit Gimp (Tutorial)

D – Design – so gestaltest du einen unverwechselbaren Blogauftritt

E – Excel, Evernote und Co – 77 Tools, die jeder Blogger kennen sollte

F – Fotos für den Blog – Equipment, Setaufbau, Belichtung uvm.

G – Gastblogger-Guide – so schreibst du den perfekten Gastbeitrag

H – Hilfe für Blogger – hier bekommst du Antworten auf deine Fragen

I – Imagemap erstellen mit Gimp (Tutorial)

J – Julias Best Practice: Blogroutine von der Idee bis zum Beitrag

Blogger ABC Blogging Tipps

Blogger ABC: J – Julias Best Practice – von der Idee bis zum Beitrag

Aktuell könnt ihr hier auf Floral Heart zwei Beiträge pro Woche lesen, darunter alle zwei Wochen ein neuer Blogger ABC Beitrag. Für die Zukunft möchte ich sogar drei Beiträge pro Woche veröffentlichen, wenn ich es schaffe. Aktuell habe ich mehr als 170 Beiträge hier auf Floral Heart veröffentlicht und dabei jede Menge Erfahrungen sammeln und mir meine eigene Routine erarbeiten können. Deshalb möchte ich heute berichten, wie bei mir der Weg von der Idee bis hin zur Veröffentlichung des Beitrags abläuft.

Ideen, Brainstorming und Recherche

Am Anfang eines Beitrags steht die Idee. Ich habe das große Glück, dass mir meine Ideen immer einfach so aus dem Nichts kommen und ich nicht lange nach einer neuen Beitragsidee suchen muss.

Dieses ständige Ideen finden, ist aber irgendwie auch Fluch und Segen in einem. Ich musste mir echt angewöhnen, die Ideen dann immer direkt aufzuschreiben, denn auch wenn man noch so fest daran glaubt, dass man sich die Idee schon merken wird, verschwindet sie meist doch ganz schnell wieder in den Tiefen des Kurzzeitgedächtnisses. Deshalb habe ich mir angewöhnt, immer ein kleines Notizheft dabei zu haben und jeden Einfall direkt zu notieren. Das erfordert zwar ein wenig Disziplin, lässt meine Liste an Beitragsideen aber immer länger werden.

Notizhefte_Notizblöcke_Vive MAriaHabe ich mich für ein Thema für den nächsten Beitrag entschieden, geht’s ans Brainstorming. Ich überlege mir, wie und wo ich Bilder machen möchte, ob ich noch etwas für den Beitrag brauche und wie ich ihn aufbauen möchte.

Bei Beiträgen über neue Trends oder Themen, die viele Fakten umfassen, recherchiere ich meist noch ein wenig und schreibe mir ein paar kurze Stichpunkt, um nichts zu vergessen.

Fotografie und Bildbearbeitung

Das Fotografieren nimmt häufig die meiste Zeit in Anspruch. Aber auch hier kommt es ganz darauf an, was fotografiert werden soll. Bei einem Food-Beitrag muss natürlich erst noch gekocht oder gebacken werden. Bei einem Outfit braucht man am besten eine zweite Person zum Fotografieren und muss sich eine tolle Location suchen und bei Produktbildern muss ein hübsches Set aufgebaut werden.

Canon 750D 18-135mm ObjektivWie ich mein Set aufbaue, was ich zur Beleuchtung nutze, mein Equipment und vieles mehr habe ich euch bereits im Blogger ABC F – Fotos gezeigt. Inzwischen fotografiere ich mit der Canon 750D mit dem 18-135mm Objektiv und was soll ich sagen – ich bin verliebt. Die ersten Bilder mit der neuen Kamera waren für die Erdbeerkuchen im Glas. Ich finde man hat direkt einen Qualitätsunterschied gesehen, oder? Inzwischen habe ich mich noch viel besser an die neue Kamera gewöhnt und wir sind ein klasse Team geworden. Blende öffnen und schließen, ISO erhöhen, Fokuspunkt verschieben, das alles geht nun super einfach per Touchscreen und macht mir so deutlich mehr Spaß.

Canon 750D Touch Display_Einstellungen per Touch Display

Einfaches Einstellen der Kamera per Touchscreen

Mit der 750D habe ich nun endlich auch ein schwenkbares Display, was mir beim Videodreh so einiges erleichtert. Aber auch Bilder von mir, wenn ich keine zweite Person hinter der Kamera habe, sind so viel einfacher zu machen. Seit kurzem habe ich mir außerdem die Canon App auf dem Smartphone installiert und das Handy per WLAN mit der Kamera verbunden. So kann ich alle Einstellungen direkt übers Telefon vornehmen und mein Fernauslöser ist nun quasi arbeitslos geworden.

Canon 750D Handy App mit Smartphone steuern

Smartphone als Fernauslöser

Bei Outfitbildern habe ich eigentlich immer jemanden, der mich fotografiert. Draußen mit Kamera und Stativ alleine herumhantieren – das ist mir nichts und meist haben wir zu zweit oder dritt eh noch viel mehr Spaß bei der Sache. Meine Reihe für die Frühlingsoutfits wurde beispielsweise komplett von Hella fotografiert.

Zum Bearbeiten meiner Bilder nutze ich die kostenfreie Software Photocape, die ich euch absolut empfehlen kann. Sie ist super intuitiv zu bedienen und hat mir schon viele Bilder aufgehübscht. Seitdem ich mit der Canon 750D fotografiere, muss ich meine Bilder aber schon viel weniger bearbeiten, da sie meist schon super von der Speicherkarte kommen. Möchte ich euch in einem Beitrag verschiedene Produkte zeigen oder ein Outfit zusammenstellen, erstelle ich eine Collage mit Gimp. In meinem Tutorial Collagen erstellen mit Gimp erfahrt ihr, wie das schnell und einfach funktioniert.

Beitrag verfassen

Sind die Bilder im Kasten und bearbeitet, geht es ans Schreiben des Beitrags. Je nach Thema nimmt dies unterschiedlich viel Zeit in Anspruch. Für die Blogger ABC Beiträge brauche ich mehrere Stunden, während ein Outfit deutlich schneller beschrieben wird. Außerdem hängt die Zeit auch davon ab, was noch alles in den Beitrag soll. Das Erstellen einer Imagemap, Widgets oder das Einfügen von Affiliate Links nimmt natürlich je nach Umfang auch noch mal einiges in Anspruch.

Aktuell schreibe ich einige Beiträge in der S-Bahn. Da ich pro Tag 2 Stunden reine Fahrtzeit habe, ist das eine super Leerlaufzeit, die einfach genutzt werden will. Deshalb habe ich mein Netbook immer dabei und kann so einzelne Zeilen oder auch ganze Beiträge, zum Beispiel zwischen dem Alex und dem Berliner Hauptbahnhof, für euch erstellen.

Mac Book Air_Apple MAcbook Air 13Nachdem der Text getippt ist, füge ich die Bilder ein. Dann schaue ich mir den Beitrag in der Vorschau an und verschiebe meist einzelne Bilder nochmals an andere Stellen, füge Leerzeilen ein oder lösche diese und lege das Beitragsbild fest. Sobald mir der Beitrag in der Vorschau gefällt, werden ihm noch Kategorien, eine Meta-Beschreibung und ein Veröffentlichungsdatum zugeteilt. Dann versuche ich den Beitrag immer noch einmal gegen zu lesen. Beim Tippen schleichen sich immer viele Fehler ein, die man als Autor leider nicht immer erkennt, weil man seinen Text einfach schon zu gut kennt und deshalb gern mal Dinge liest, die gar nicht da stehen. Deshalb hat meine beste Freundin einen Zugang zum Blog und korrigiert meine Texte immer noch mal vor oder nach der Veröffentlichung auf Rechtschreib- bzw. Tippfehler. Dankeschön hierfür an dich!

Social Media – Beitrag promoten

Aber mit dem Schreiben des Beitrags ist die Arbeit rund um den Post noch lange nicht vorbei, denn der Beitrag möchte natürlich auch Leser finden. Das Thema Social Media findet sich bei mir irgendwo zwischen Himmel und Hölle wieder. Ich liebe es mit euch zu kommunizieren, zu diskutieren und eure Meinungen zu meinen Beiträgen zu hören, aber die große Menge an Social Media Kanälen, die man aktuell so zu bearbeiten hat, ist mir manchmal etwas zu groß. Ich kann euch gar nicht sagen, welcher Social Media Kanal mein liebster ist. Manchmal gefällt mir Facebook am Besten, ein paar Tage später ist Instagram mein Favorit und so wechselt sich das Ganze immer wieder ab.

Floral HEart Blog_BEautyblog_Fashionblog_Berlin_instagramAber dennoch gehören all‘ diese Kanäle irgendwie zum Bloggen dazu und so habe ich meinen Weg gefunden, wie ich keinen Social Media Kanal vernachlässige. Ich habe eine große Excel Tabelle, in die ich die Beiträge eintrage, sowie die Kanäle, Seiten, Gruppen und Communities in denen ich meine Beiträge teilen möchte. Nach und nach teile ich die Beiträge dann auf den versciedenen Plattformen und notiere mir, wo ich bereits am Werk war. So ist sichergestellt, dass ich keinen von euch vergesse und jeder von dem neuen Beitrag erfährt.

Zum Social Media Bereich gehören für mich auch eure Kommentare. Da ich keinen Spam oder Hate unter meinen Beiträgen haben möchte, moderiere ich die Kommentare und schalte jeden einzelnen (oder eben doch nicht alle) nach dem Lesen frei. Ich versuche auf so viele Kommetare wie möglich zu antworten. Vor allem, wenn ihr Fragen stellt, könnt ihr immer sicher sein, eine Antwort zu bekommen. Aber auch darüber hinaus versuche ich, auf so viele Kommentare wie möglich zu antworten, auch wenn ich leider nicht alle schaffe.

Das ist also mein Ablauf bei der Erstellung neuer Beiträge. Wie läuft der Prozess bei euch ab? Lasst uns in den Kommentaren austauschen und voneinander profitieren!

Alle bisherigen Beiträge des Blogger ABC’s findet ihr hier:

Blogger ABC Floral Heart_Blog Tipps_Blogging Tipps_Hilfe für Blogger

A – Anfängerfehler beim Bloggen, die du unbedingt vermeiden solltest

B – Blogbilder, welche Kamera ist die Richtige für dich?

C – Collagen erstellen mit Gimp (Tutorial)

D – Design – so gestaltest du einen unverwechselbaren Blogauftritt

E – Excel, Evernote und Co – 77 Tools, die jeder Blogger kennen sollte

F – Fotos für den Blog – Equipment, Setaufbau, Belichtung uvm.

G – Gastblogger-Guide – so schreibst du den perfekten Gastbeitrag

H – Hilfe für Blogger – hier bekommst du Antworten auf deine Fragen

I – Imagemap erstellen mit Gimp (Tutorial)

J – Julias Best Practice: Blogroutine von der Idee bis zum Beitrag

Blogging Tipps

Die schreckliche neue Bloggerwelt

Planen, analysieren und kooperieren. SEO, Linkbuilding und Strategie.

All’ diese Dinge höre ich bei vielen Bloggern immer häufiger. Keine Frage, auch ich habe eine Blogplanung und analysiere, was bei euch gut ankommt oder eben nicht. Ich betreibe SEO, freue mich über jeden Backlink und gehe einer gewissen Strategie nach. Aber ich verliere mich darin nicht und genau das finde ich bei einigen Bloggern so schade. Vor lauter Planung, Analyse, Verbesserung und dem ständigen Blick auf Google wird manchmal der Blick für das Wesentliche vergessen.

Floral Heart_Beautyblogger_Fashionblogger_Blogger Berlin_InfluencerIch bin mir durchaus bewusst, dass einige Blogger vom Bloggen leben. Doch genau diese Blogger haben es doch so weit geschafft, weil sie locker waren. Sie haben einfach mit dem Bloggen angefangen, haben sich auf ein Thema fokussiert oder eben nicht. Sie haben nicht ewig überlegt, was nun ihre Nische sein wird. Sind mit der Zeit professioneller geworden. Sie haben Fehler gemacht und ihr Ding durchgezogen und nun sind sie da, wo sie heute sind. Und nun?

Nun beginnen diese Menschen mit dem Analysieren, Planen, SEO, blablabla. Und alle kleinen Blogger, die jetzt erst anfangen, die jetzt erst das Bloggen als Hobby für sich entdecken, machen es ihnen nach und verlieren sich genau so in der Analyse, der Planung und den Wünschen von Google.

Floral HEart_Beautyblog Influencer BerlinMensch Mädels, habt doch einfach Spaß am Bloggen. Manchmal bringt es einen auch weiter einfach mal locker an die Sache zu gehen. Und würden alle Leser auf perfekte Bilder stehen, könnten sie sich auch ’ne Vogue kaufen. Würden alle Leser abhauen, weil ihr ein mal ein paar Tage nichts postet, wäre wahrscheinlich das halbe Internet leer.

Mir ist klar, dass das alles inzwischen zum Bloggen gehört und das ist auch gut so. Wie gesagt, auch ich plane, analysiere und so weiter und so fort. Dennoch plädiere ich dafür:

Habt wieder mehr Spaß beim Bloggen, zeigt auch mal einen unperfekten Einblick und ladet auch mal einen Beitrag mit 299 Wörtern hoch.

Floral HEart_Fashionblogger Berlin_Fashionblog InfluencerVielen Dank für’s Lesen dieses unperfekten Beitrags, der auf keinerlei Keyword optimiert wurde 😉

Blogger ABC Blogging Tipps

Blogger ABC: I – Imagemap erstellen mit Gimp (Tutorial)

Imagemaps sind vor allem bei Blogparaden ein beliebtes Mittel, um innerhalb des Bloggerteams schöne Verlinkungen zu erstellen. Aber auch für die interne Verlinkung eines Blogs z.B. bei längerfristigen Projekten, wie einem Blogger ABC sind Imagemaps ein echte Bereicherung.

Viele Blogger scheuen sich jedoch davor, sie zu erstellen. Imagemaps zu erstellen wäre schwierig und es würden dabei häufig Probleme auftreten, so lauten einige der Gerüchte. Ich möchte euch heute das Gegenteil beweisen. Ich zeige euch, wie ihr eine Imagemap mit Gimp erstellen könnt. Ich weiß, Gimp ist bei den meisten ebenso verhasst, wie Imagemaps. Ich mag es auch nicht besonders, aber dieses Tutorial zum Erstellen einer Imagemap mit Gimp wird ganz einfach und für jeden von euch umsetzbar, versprochen! Es sieht länger aus, als es ist, weil ich euch wirklich jeden kleinen Mini-Schritt erklärt habe, damit ihr es auch garantiert und ohne Probleme umsetzen könnt.

Was ist eine Imagemap?

Imagemaps sind Bilder, auf denen einige Bereiche verlinkt werden. Dies ist vor allem bei  Collagen zu Outfits, gemeinsamen Blogprojekten mit mehreren Bloggern oder für die interne Verlinkung von Blogbeiträgen sinnvoll. Natürlich ist das alles auch ohne Imagemap in Form einer Linkliste unter einem Bild umsetzbar, mit einer Imagemap sieht es meist aber einfach schöner aus.

Der größte Nachteil von Imagemaps ist, dass sie mobil nicht oder nur stark verschoben klickbar, also quasi nicht nutzbar sind.

Imagemap erstellen mit Gimp – Videotutorial

Mit diesem kurzen Videotutorial versteht ihr ganz fix, wie einfach man eine Imagemap mit Hilfe des kostenfreien Programmes Gimp erzeugen kann:

Imagemap erstellen mit Gimp – Schritt für Schritt Anleitung

Bild vorbereiten und öffnen

Für die Erstellung der Imagemap ist es extrem wichtig, dass das Bild die Breite eures Postbereichs einnimmt. Ist euer Bild größer, als der Beitragsbereich eures Blogs, wird sich bei der fertigen Imagemap später alles verschieben und die Links werden einfach nie an den richtigen Stellen sitzen.

Deshalb solltet ihr euer Bild immer in die perfekte Größe bringen, bevor ihr es schließlich in Gimp öffnet. Wie ihr seht, zeige ich euch das Tutorial am Beispiel meiner Imagemap für die Blogger ABC Beiträge.

Bilder öffnen in GIMP_Gimp Imagemap erstellen_Bildbearbeitung GIMP:Floral Heart_Blogtipps_Blogging Tipps

In den Imagemap Bereich wechseln

Um die Imagemap zu erstellen, müsst ihr bei Gimp auf Filter -> Web -> Imagemap klicken:

Imagemap erstellen mit GIMP_Menüauswahl Imagemap erstellen in GIMP

Anschließend öffnet sich ein neues, kleineres Fenster mit eurem Bild:

Fenster zum Imagemap erstellen mit GIMP_Floral HEart_Blogtipps

Dieses öffnet ihr so weit, bis ihr das Bild in der kompletten Breite sehen könnt (den komischen aussehenden Bereich rechts vom Bild ignorieren wir gekonnt):

im Bild verlinken_Imagemap erstellen_arbeiten mit GIMP

Bildbereiche verlinken

Oben links könnt ihr die drei möglichen Formen sehen, mit denen ihr Linkbereiche erstellen könnt. euch steht ein rechteckiges, ein rundes und ein freies Auswahlwerkzeug zur Verfügung:

im Bild verlinken_Imagemap erstellen_arbeiten mit GIMP_

Ich habe als erstes das freie Werkzeug ausgewählt und die Überschrift „Blogger ABC Blogging through the Alphabet“ verlinkt. Hierfür habe ich als erstes am unteren linken B geklickt und habe dann nach und nach die äußeren Punkte meines gewünschten Bereichs markiert:

Auswahl für Imagemap machen in GIMP_verlinkter Bereich auswählen Imagemaperstellung

Mit einem Doppelklick öffnet sich ein kleines Fenster:

BEreichseinstellung Imagemap erstellen GIMP_Verknüpfungstyp Imagemap in GIMP erstellen

Hier klickt ihr auf Internet-Seite und tragt neben dem „http://“ den Link zu der jeweiligen Seite, die ihr verlinken wollt ein. Wenn euch das zu viel hin und her zwischen Gimp und Browser ist, vergebt ihr einfach ein anderes Wort und könnt den Link dann später noch hinzufügen. Ich gehe auch immer letzteren Weg und habe an dieser Stelle deshalb einfach ABC eingetragen, um zu wissen, dass dieser Code später das komplette ABC verlinken soll.

Imagemap erstellen mit GIMP_Blogtipps_Imagemaps machen_Bilder verlinken

Fertig ist euer erster, verlinkte Bereich:

Floral Heart Blogtipps Blogger ABC_ Imagemap erstellen mit GIMP

Bei einem runden oder rechteckigen Bereich geht ihr äquivalent vor.

Imagemap exportieren

Sobald alle Bereich von euch ausgewählt und verlinkt wurden, könnt ihr die Imagemap exportieren, um den fertigen HTML Code zu bekommen.

Hierfür klickt ihr auf Datei -> Speichern oder auf das bekannte Speichern Symbol und wählt anschließend den Speicherort aus.

Bild verlinken für Imagemap_fertige Imagemap GIMP

Imagemap auf dem Blog einfügen

Nun wurde die Imagemap in eine HTML-Textdatei umgewandelt. Ihr geht nun zu dem gewählten Speicherort und öffnet die Imagemap z.B. mit Word. Anschließend kopiert ihr den kompletten Text / Bereich aus Word…

Imagemap erstellt mit GIMP_HTML Text Imagemap_Imagemaps erzeugen_Imagemap konfigurieren_Imagemap kostenfrei erstellen

…und geht auf eurem Blog in den Textbereich, in dem ihr HTML Codes einfügen könnt.

Imagemap in Blog einfügen_Imagemap in WordPress erstellen_Wordpress Imagemaps_Wordpress Bilder verlinken

Hier fügt ihr nun eure Imagemap ganz einfach ein:

Imagemap in WordPress einbinden_Imagemaps erstellen für Blogs_Imagemaps in Blog einbinden

Damit euer Blog nun versteht, auf welches Bild sich die Codes beziehen, müsst ihr das Bild zu eurer Imagemap nun ganz normal hochladen und seine URL kopieren:

Imagemap Bild hochladen und URL in Imagemap verlinken

Diesen Link fügt ihr nun in die Imagemap ein, indem ihr den pink unterstrichenen Bereich zwischen den zwei Anführungszeichen löscht

Imagemap funktioniert nicht GIMP_Bild in Imagemap einfügen_Imagemap erstellen_

und dafür euren Link einfügt:

Imagemap erstellen mit GIMP_

Nun müsst ihr noch diese fünf Zeilen mit den Pfeilen löschen:

Imagemap verändern damit sie funktioniert_Imagemap bearbeiten_Imagemap nicht klickbar

Solltet ihr bereits in Gimp die URL’s eingesetzt haben, seit ihr nun fertig. Ansonsten müsst ihr für eure Abkürzungen nun noch die URL’s eintragen.

Wir machen das jetzt am Beispiel von ABC. Ihr markiert den Bereich http://ABC (bei meinem Beispiel heißt er so):

Bilder verlinken_Teile von Bildern verlinken_Links in Imagemap einfügen_

und fügt dafür eure URL ein:

Imagemap erstellen mit GIMP_Links in Imagemap einfügen_

So macht ihr jetzt mit all‘ euren Links weiter und fertig ist eure Imagemap:

fertige Imagemap_HTML Code Imagemap_gecodete Imagemap

Am besten probiert ihr in der Vorschau eures Beitrags alle Link ein mal aus, denn es kann immer etwas schief gehen. Ansonsten ist eure erste eigene Imagemap mit Gimp nun fertig erstellt und einsatzbereit.

Alle weiteren Beiträge meines Blogger ABC’s findet ihr in unserer gerade erstellten Imagemap (leider nicht mobil klickbar):

Blogger ABC Blogging Tipps

Blogger ABC: Hilfe für Blogger, hier bekommt ihr Antworten auf eure Fragen

Blog Tipps über Blog Tipps – es gibt inzwischen unzählige Seiten, die sich auf die eine oder andere Art und Weise mit Tipps und Tricks rund ums Blog Business beschäftigen. Auf der Suche nach hilfreichen Tipps oder auch generell beim Surfen durchs Netz bin ich bisher auf einigen guten bis weniger guten Seiten rund ums Thema hilfreiche Tipps für Blogger gelandet. Einige konnten mir direkt helfen, bei anderen war ich direkt wieder weg und stand immer noch hilflos im Walde. Damit es euch da nicht genau so geht, wie mir, habe ich euch die besten Seiten rund ums Blog Tipps für verschiedene Kategorien herausgesucht und zusammengestellt und möchte sie heute mit euch teilen:

Hier bekommst du als Blogger nützliche Hilfe

HTML & Blogdesign

Die vier Buchstaben HTML lösen gerade bei Anfängern schnell mal einige Schweißausbrüche aus. Auch ich habe schonhäufig über HTML-Codes, die einfach nicht funktionieren wollten geflucht. Vor allem, wenn ihr selbst etwas an eurem Design abändern möchtet, ist etwas HTML Wissen nicht verkehrt.

Die Absoluten Basics lernt ihr in der Blogreihe zum Thema HTML und CSS Grundlagen bei Neontrauma. Aber auch neben HTML findet ihr bei Anne jede Menge interessante Beiträge mit vielen nützlichen Tipps.

Bei Copy Paste Love habe ich meine ersten HTML Kenntnisse als absolute Anfängerin erworben. Mit den vielen hilfreichen Tutorials konnte ich auf meinem Blog (damals noch auf der Plattform Blogger) einiges sehr gut alleine abändern und mir so ein individuelleres Design erschaffen.

Ich habe euch übrigens auch schon einen Beitrag dazu geschrieben, worauf ihr achten solltet, um ein unverwechselbares Blogdesign zu erstellen.

Tipps rund ums Thema SEO

Bei Natalie von The inspiring life gibt es eine sehr gute Beitragsreihe zum Thema SEO. Verteilt über aktuell drei ausführliche Beiträge, gibt es geballtes Wissen. Selbst, wenn ihr aktuell noch nicht mal wisst, was SEO ist (Lösung: Suchmaschinenoptimierung), werdet ihr nach diesen Tipps direkt einige Dinge eine eurem eigenen Blog umsetzen.

Noch mehr SEO Tipps gibt es unter anderem bei bloggen.tv.

Hilfe für tolle Blogbilder

Bilder sind das Herzstück eines jeden Blogs. Ohne mindestens ein Bild wirkt jeder Beitrag langweilig und unfertig. Welche Kamera für euch die Richtige ist, habt ihr in meinem Blogger ABC bereits lesen können. Auf Madison Coco erfahrt ihr nun, 10 Tipps, wie ihr damit wirklich jeden zum Fotografen machen könnt.

Auch bei Who is Mocca? gibt es eine Kategorie zum Thema Blogger Tipps. Ich finde unter anderem den Beitrag zum Thema Bildbearbeitung mit Lightroom sehr interessant.

Hilfreiche Foren

Ich bin es nicht, vielleicht ihr dafür umso mehr: ein Foren-Mensch. In dem richtigen Forum könnt ihr nahezu jedes Problem ganz einfach lösen bzw. euch dabei helfen lassen. Durch Mithilfe einer lieben Bloggerkollegin habe ich dennoch drei tolle Foren für euch gefunden: BloggerTreff, Mein Bloggerforum, sowie das Blogboard von Neontrauma.

Weitere interessante Blog Tipps Seiten:

Auf der Facebook-Seite Richtig Bloggen bekommt ihr aktuell jeden Mittwoch und Samstag einen neuen Artikel rund ums Thema bloggen zu sehen. Natalie und ich freuen uns sehr, wenn ihr uns eure Beiträge zum Thema Bloggen per Nachrichtenfunktion zuschickt und wir euch dann auf Richtig Bloggen featuren können.

Sehr viele weitere wirklich gute Beiträge findet ihr auch bei den Social Web News. Ich freue mich jedes mal aufs Neue riesig, wenn ich auch wieder dabei sein darf. Vielen Dank an dieser Stelle!

Sehr interessante und professionelle Beiträge findet ihr auch bei Blog your thing. Einer meiner Lieblings ist definitiv: Pinterest für Blogger – So machst du deinen Blog „Pinteresting“.

Auch der Affenblog ist immer wieder einen Besuch wert. Da ich weiß, dass ihr meinen Anfängerfehler beim Bloggern – Beitrag absolut geliebt habt, gibt es hier noch ein mal vom Affenblog 10 Fehler beim Bloggen.

Sehr gern schaue ich auch bei Blog Chicks vorbei. Hier gefällt mir vergesslichem Dussel vor allem die Blogpost Checkliste sehr gut.

…und auch „but first, create“ hat eine Blogging Tipps Kategorie. Hier lege ich euch unter anderem den Beitrag 30 Tage zu einem organisierten Blog ans Herz.

Eigenlob stinkt ja bekanntlich, aber auch bei mir findet ihr inzwischen insgesamt acht Blogger ABC Beiträge mit Tipps und Tricks für Anfänger bis Fortgeschrittene, sowie viele weitere Blogging Tipps Beiträge rund um Themen wie Social Media Strategien, der Einrichtung des Instagram Widgets, meinen bisherigen Erfahrungen und vielem mehr.

Für alle weitere Fragen rund ums Thema Bloggen stehe ich euch ab sofort bei Ask.fm zur Verfügung. Ich bin gespannt, was ihr noch so wissen wollt.

Alle weiteren Blogger ABC Beiträge findet ihr wie immer mit einem Mausklick auf die jeweilige Überschrift in dieser Grafik:

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PS: Übers Teilen des Beitrags freue ich mich sehr <3

Blogger ABC Blogging Tipps

Blogger ABC: G – Gastblogger-Guide, so schreibst du den perfekten Gastbeitrag

Wie ihr wisst, lief auf Floral Heart im Dezember ein Adventskalender mit Gastbloggern. Für diesen Kalender habe ich Ende September mit der Planung begonnen und habe letztendlich mit 20 verschiedenen Gastbloggern zusammengearbeitet. Auch vor diesem Projekt habe ich schon mehrmals Gastbloggern das Wort auf Floral Heart übergeben. Außerdem habe auch ich bereits den einen oder anderen Gastbeitrag auf anderen Blogs verfassen dürfen.

Bei all diesen Kooperationen mit meinen BloggerkollegInnen ist mir einiges aufgefallen, worauf man bei einer Gastblogger-Kooperation achten sollte, damit alles möglichst qualitativ, ohne Probleme und ohne Stress über die Bühne geht. Deshalb möchte ich euch heute 10. Tipps in meinem Gastblogger-Guide mit auf den Weg geben, wie ihr ein Gastblogger werdet, den jeder gern auf seinem Blog das Wort ergreifen lässt.

Der Inhalt des Gastbeitrags

Als allererstes solltet ihr als Gastblogger mit dem Gastgeber-Blogger ein Thema besprechen. Entweder hat der Gastgeber schon Themenideen oder ihr könnt eigene Vorschläge einbringen. Euer Thema sollte auf jeden Fall aktuell sein, den Lesern einen Mehrwert bieten und der Beitrag sollte noch nicht auf eurem Blog online sein. Außerdem solltet ihr den Beitrag auch nach Veröffentlichung auf dem Gastgeber-Blog nicht auf eurem Blog veröffentlichen. Das ist einerseits Ehrensache und auf der anderen Seite gefällt es Google gar nicht zwei mal den gleichen Content zu sehen – Stichwort: Unique Content!

Wählt auf jeden Fall ein Thema, zu dem ihr auch wirklich aussagefähig seid. Es bringt absolut nichts, wenn ihr ein Thema übernehmt, zu dem ihr keine Ideen habt, nur um dem Gastgeber zu gefallen. Außerdem solltet ihr euch für einen Gastbeitrag immer mindestens genau so viel Mühe geben wie für einen Beitrag auf eurem Blog. Zwar erscheint der Beitrag nicht bei euch, sodass es euch ja „theoretisch egal“ sein könnte, aber der Sinn eines Gastbeitrages ist ja auch neue Leser zu gewinnen und die kommen nur auf euren Blog, wenn der Gastbeitrag absolut super war.

Das Veröffentlichungsdatum des Gastbeitrags

Anschließend  besprecht ihr das Veröffentlichungsdatum. Außerdem solltet ihr den Gastgeber fragen, bis wann er den Beitrag von euch geschickt bekommen möchte. Auch wenn ihr denkt „die Person muss ja mein geschriebenes nur noch einfügen, das dauert nicht lange, da kann ich auch einen Tag vorher abgeben“ – vergesst es! Dieses „nur mal eben einfügen“ ist auch ein riesiger Aufwand. Euer Beitrag muss von der Formatierung her angepasst werden, evtl. müssen Bilder noch ein wenig bearbeitet werden und vielleicht habt ihr auch etwas vergessen, was im Nachhinein noch verbessert oder nochmals besprochen werden muss.

Sobald ihr den Termin habt, solltet ihr ihn euch aufschreiben und zwar nicht auf einen kleinen Schmierzettel, den ihr dann aus Versehen im Mülleimer versenkt. Ich habe bei meinem Adventskalender die Situation gehabt, dass ich zwei Wochen vorher alle Blogger noch mal angeschrieben habe und gefragt habe, ob der Termin noch steht. Zum Glück habe ich das gemacht, denn einige wussten gar nicht wovon ich rede und dass sie mir einen Gastbeitrag zugesagt hatten. Dementsprechend kamen kurz vorher noch einige Absagen rein, die man sicher hätte vermeiden können.

Außerdem solltet ihr den Beitrag frühstmöglich fertig haben. Kein Gastgeber wird euch böse sein, wenn er den Beitrag einen Tag früher bekommt. Ich durfte mir teilweise anhören, dass einige Blogger gerade viel zu tun hätten und es deshalb nicht rechtzeitig schaffen – zur Erinnerung: Ich habe manche Beiträge schon im September abgesprochen gehabt. Es macht einen wirklich schlechten Eindruck, wenn ihr solche Termine nicht einhaltet. Zumindest, wenn Dinge dazwischen kommen, die eigentlich kalkulierbar sind. Ich spreche hier nicht von plötzlichen Situationen, mit denen niemand rechnet.

Ein Blogger ist auch nur ein Mensch

So ärgerlich es auch ist: Wenn ihr bemerken solltet, dass ihr es nicht rechtzeitig schafft, sagt dem Blogger lieber ab, als euch gar nicht mehr zu melden. Das ist einfach nur fair.

Aber auch wenn ihr anderweitig Hilfe benötigt, zum Beispiel weil ihr mit dem Thema nicht weiter kommt, in einem kreativen Loch steckt, euer Bildbearbeitungsprogramm gerade nicht läuft oder ihr keine Idee für ein passendes Bild habt, schreibt eurem Gastgeber. Ich versuche meinen Gastbloggern immer wieder zu sagen, dass sie sich bitte bei mir melden sollen, wenn irgendwas ist. So ein Gastbeitrag ist ja immerhin eine Kooperation, eine Zusammenarbeit und bei einer Zusammenarbeit hilft man sich gegenseitig und greift sich unter die Arme, damit am Ende das bestmögliche Ergebnis für beide erzielt wird.

Weitere notwendige Absprachen für den perfekten Gastbeitrag

Doch das Datum ist bei weitem nicht der einzige Punkt, den ihr besprechen solltet. Es gibt viele Dinge, an die man auf den ersten Blick gar nicht denkt, die aber essentiell sind, um einen guten Gastbeitrag zu schreiben.

Die Bildgröße

Fragt euren Gastgeber nach der Größe, in der er seine Bilder immer veröffentlicht. In diese Größe bringt ihr anschließend die Bilder, bevor ihr sie verschickt. Das spart dem Gastgeber Arbeit, ihr zeigt, dass ihr mitdenkt und der Beitrag lädt anschließend deutlich schneller, wenn die Bilddatei nicht allzu riesig ist.

Der Hinweis zu eurem Blog

Außerdem solltet ihr besprechen, ob ihr und euer Blog in der Einleitung oder als Abschluss vorgestellt werdet und wer von euch beiden diesen kurzen Text schreiben wird. Außerdem könnt ihr auch nachfragen, ob ihr thematisch passende Beiträge aus eurem Blog zusätzlich verlinken könnt. Das euer Blog an sich verlinkt wird, ist Ehrensache und daran gibt es, meiner Meinung nach, nichts zu rütteln.

Affiliate Links

Ein Punkt, der mir erst bei meinem Adventskalender bewusst wurde sind die guten alten Affiliate Links. Verabredet mit eurem Gastgeber, ob ihr eure eigenen Affiliate Links einbinden dürft, mit denen ihr dann Geld verdienen könnt oder ob der Gastgeber darauf besteht, dass nur seine Links gesetzt werden.

Der Schreibstil

Jeder Blogger schreibt anders, hat einen anderen Stil. Das ist auch gut so. Dennoch solltet ihr als Gastblogger den Blog des Gastgebers etwas genauer unter die Lupe nehmen. Die einfachste Sache ist, euch anzuschauen, ob der gastgebene Blogger seine Leser mit du oder ihr anspricht. Am besten übernehmt ihr diese Schreibwiese, damit sich euer Beitrag gut in den Blog eingliedert. Außerdem könnt ihr noch auf den Aufbau der Überschriften achten und euren Titel dann nach dem selben Muster gestalten.

Die Einreichung des Gastbeitrags

Irgendwann ist es endlich soweit: Der Beitrag ist fertig geschrieben und bereit für die Abgabe. Spätestens jetzt solltet ihr mit dem Gastgeber Kontakt aufnehmen und ihn fragen, auf welchem Wege er den Gastbeitrag zur Verfügung gestellt haben möchte.

Das kann entweder über die ganz normale Mail passieren, über einen extra für Gastblogger eingerichteten Mail-Account, über Facebook, Dropbox, Google Drive und viele viele andere Wege.

Ich habe bei meinem Adventskalender den Fehler gemacht, dass ich mit den Bloggern über unterschiedliche Wege Kontakt hatte. Dadurch fiel es mir irgendwann unglaublich schwer noch durchzusehen, von wem ich was wo wann bekommen habe. Deshalb empfehle ich euch eine extra Gastblogger-Mail einzurichten. Dann dürfte eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Vorausgesetzt ihr setzt sie dann auch konsequent ein.

Rührt die Werbetrommel!

Dieser Punkt ist sicherlich kein Muss. Wie ihr aber wisst, bin ich sehr stark GEGEN Konkurrenz unter Bloggern. Deshalb gehört es meiner Meinung nach dazu, den Gastbeitrag in euren Social Media Kanälen zu teilen oder einen kurzen Ausschnitt auf eurem Blog anzuteasern (nach Absprache mit dem Gastgeber und am besten in anderem Wortlaut, ihr wisst schon: Unique Content und so 😉 ).

Damit wird die Bindung zwischen euch und dem Blogger gestärkt und gleichzeitig sehen eure Leser, dass ihr auch anderweitig aktiv seid und haben auch etwas von eurem neuen Beitrag.

Wenn ihr all diese Punkte des Gastbeitrag-Guides einhaltet, kann der Gastbeitrag eigentlich nur ein voller Erfolg werden. Damit ihr keinen Punkt vergesst, habe ich euch hier eine kleine Merkliste zusammengestellt, die ihr euch ganz einfach downloaden und abspeichern könnt:

Gastblogger Guide Merkliste

Nun interessiert mich aber, welche Punkte euch bei einem Gastbeitrag besonders wichtig sind, worauf ihr achtet und ob ich vielleicht noch einen Tipp vergessen habe?!

Hier kannst du dich ganz bequem durch alle weiteren Beiträge des Blogger ABC klicken:

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Blogger ABC: F – Fotos – Equipment, Setaufbau, Belichtung, Tipps und Tricks

Fotos sind das Herzstück eines jeden Blogs. Sie zu erstellen und zu bearbeiten kostet, zumindest bei mir, mit die meiste Zeit der Erstellung eines Beitrags. Häufig bewundere ich Bilder von anderen BloggerInnen und frage mich, wie sie diese wohl erstellt haben. Meist stecken dahinter ganz einfache Tricks. Einige davon konnte ich bereits durchschauen und möchte sie heute an euch weitergeben.

Ich stelle euch mein komplettes Foto-Equipment vor, zeige euch, wie ich mein Fotoset aufbaue und gebe euch Tipps & Tricks mit auf den Weg. Außerdem konnte ich einige andere Bloggerinen ebenfalls dafür gewinnen, euch einen Blick hinter die Kulissen werfen zu lassen.

Basic-Ausstattung für Blogfotos

Die Kamera

Was ist ganz elementar, um Fotos für den Blog aufnehmen zu können? Na klar, eine ordentliche Kamera. Ich kenne keinen Blogger, der bei seinen Bildern ausschließlich aufs Handy setzt. Eine Spiegelreflex gehört also quasi in den Bloggerbedarf. Welche Kamera für wen die richtige ist, ist nicht einfach zu sagen. Hier könnte euch der Beitrag Blogbilder, welche Kamera ist die richtige für dich sehr gut weiterhelfen.

Ich selbst fotografiere nun seit ca. 1,5 Jahren mit der Canon EOS 1200D*, welche ein absolutes Einsteigermodell und mit Kit-Objektiv schon für unter 400€ zu bekommen ist. Die Kamera ist nicht allzu teuer (für eine Spiegelreflex), aber hat dennoch alle wichtigen Funktionen und ich kann mit ihr in den verschiedenen Modi fotografieren. Welcher Modi wofür gedacht ist, erfahrt ihr im Beitrag Kameramodi im Überblick M, TV, AV, P von Natalie.

Blogequipment_Fotos für Blogs_CanonDemnächst möchte ich mir dennoch eine neue Kamera zulegen. Beim Kauf habe ich nicht im Leben daran gedacht jemals YouTube-Videos zu drehen. Deshalb habe ich nicht auf ein schwenkbares Display geachtet, was aber eine deutliche Erleichterung sein kann, nicht nur beim Filmen. Außerdem sind eine Wlan-Funktion und ein Touch-Display sehr nützlich, wie ich feststellen musste. Also wird sich bei meiner Kamera wohl bald etwas ändern.

Außerdem empfehle ich euch immer noch mindestens ein Ersatzakku Canon 1200 D* zu kaufen, damit ihr immer eines zum Wechseln habt und auf eine Speicherkarte mit mindestens 32 GB* zu setzen.

Ein Stativ

Wenn man in der Dämmerung oder in der Dunkelheit fotografieren möchte, ist es unverzichtbar: Das Stativ. Ich habe mir mein Stativ zu Silvester 2014 gekauft, weil ich gern Feuerwerk mit Langzeitbelichtung fotografieren wollte. Dafür ist ein Stativ ein Muss, da sonst alles verwackelt.

Aber ein Stativ kann auch so sehr nützlich sein. Ob für Outfitbilder, zum Filmen für YouTube oder zum Bilder machen, wenn man die Hände frei haben muss, ein Stativ ist ein echtes Muss für jeden Blogger. Es muss auch gar keine riesige Investition sein. Ein einfaches, höhenverstellbares Stativ ist vollkommen ausreichend. Ich verwende z.B. dieses Einsteiger-Dreibeinstativ von Hama*. Worauf ihr beim Stativ achten solltet, ist die maximale Größe. Ein ein Meter Stativ ist meist nicht allzu hilfreich.

Tageslichtlampen

Gerade im Winter beschweren sich viele gern darüber, dass es gar nicht richtig hell wird oder man immer zu spät Zuhause ist, um noch ordentliche Fotos für den Blog aufnehmen zu können. Hier können Tageslichtlampen eine super Abhilfe sein. Ich setze nun schon seit über einem Jahr auf diese Durchlichtschirme*, die im Set nur 40€ kosten. Dafür bekommt ihr zwei Stative, zwei Halterungen, zwei Glühbirnen, zwei Schirme und einen super Support, falls mal etwas kaputt gehen sollte (musste vor kurzem leider testen).

E Smart Fotolampen, Durchlichtschirme, Tageslichtlampen, Fotografie

Ein Fernauslöser

Auch dieses Baby hat wieder vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Mir hat der Fernauslöser schon bei der Fotografie von Feuerwerk, mir selbst oder Pärchenfotos gute Dienste geleistet. Ich verwende diesen Funkfernauslöser*.

CAnon Eos 1200 D mit Fernauslöser_Floral HeartEs gibt zwar auch noch günstigere Varianten, diese sind dann aber meist nicht Funk- sondern Infarot-Fernauslöser.  Bei Infarot kann es zu dem Problem kommen, dass der Empfänger das Signal von eurem Auslöser nicht empfangen kann, wenn ihr ihn nicht direkt in Richtung der Kamera haltet. Mir ist wichtig, dass man den Fernauslöser nicht auf meinen Blogbildern sehen muss, deshalb habe ich mich für einen Funkfernauslöser entschieden, der sich auch hinter der Kamera oder hinter dem Rücken versteckt befinden kann und dabei trotzdem noch auslöst.

Objektive

Die meisten Kameras gibt es direkt im Set mit einem Kit-Objektiv zu kaufen. Dieses ist meist ein Zoom-Objektiv, mit dem ihr meist 18-55mm abdecken könnt. Für den Anfang ist dieses Objektiv absolut ausreichend.

CAnon Kit Objektiv 18-55mm, CAnon 50mm ObjektivWenn man sich in der Bloggerwelt so umhört, bekommt man schnell mit, dass es eine Art „Standard-Blogger-Objektiv“ zu geben scheint, nämlich das Canon 50mm Objektiv. Mit diesem Objektiv kann man tolle helle Fotos mit schöner Unschärfe im Hintergrund erzeugen. Ab und an bekommt ihr es bei Amazon sogar für unter 100€.

CAnon Zoom 18-55mm Objektiv, Canon 50mm Festbrennweite ObjektivWelchen Effekt Objektive haben können, könnt ihr in diesem kleinen GIF-Bild sehr gut zusammengefasst sehen. Damit versteht man sehr gut, wie sich das Bild je nach mm des Objektives verändert.

Hintergründe

Bei vielen Bloggern und Instagramern sieht man schöne Marmor- oder Holzhintergründe. Da kann sehr schnell die Illusion entstehen, all diese Menschen hätten ihre Wohnung passend zu ihrem Feed oder Blog eingerichtet. Ich kann euch versichern, das meiste ist mehr Schein als Sein. Ich nehme mich da selbst nicht aus!

Hintergründe, Hintergrund für Fotos, Fotohintergrund, Produktfotografie, Fotos für den BlogDer Trick ist ganz einfach. All‘ diese tollen Hintergründe sind in Wahrheit Klebefolien aus dem Baumarkt oder von Amazon; Reste von Arbeitsplatten, die man noch übrig hatte oder die im Baumarkt verschenkt oder sehr günstig verkauft werden; Plakate oder buntes Papier aus dem Bastelbedarf oder andere Arten von Holz, wie z.B. Laminat.

Foto Props

Damit sind kleine Dinge gemeint, die ihr rein zu dekorativen Zwecken mit aufs Bild legt. Bei der Food-Fotografie können dies sehr gern verwendete Lebensmittel, Küchenutensilien oder hübsche Geschirrhandtücher sein. Bei Muffins und Cupcakes eignen sich unter anderem auch Streusel oder andere verwendete Utensilien sehr gut. Auch Blumen machen sich gerade im Frühling und Sommer sehr schön auf Bildern. Schaut euch einfach Zuhause um und ihr werdet direkt einige tolle Foto Props finden.

Ihr merkt schon, in der Bloggerwelt wird viel geschummelt, aber wer will denn bitte auch hässliche, dunkle Blogfotos sehen?

Setaufbau – darauf solltet ihr bei euren Fotos achten

Wie bereits in meinem Beitrag zum Thema Anfängerfehler beim Bloggen sage ich auch hier ganz klar vorab, dass auch ich nicht mit unendlichem Wissen geboren wurde und ich auf viele Sachen anfangs auch nicht geachtet habe. Ihr werdet also auch durchaus bei mir noch einige komische Fotos auf dem Blog finden, aber das gehört nun mal zur Entwicklung!

Setgestaltung

Niemand mag langweilige Fotos, auf denen einfach ein Produkt, ein DIY oder was auch immer vor einem weißen Hintergrund steht und einfach fotografiert wurde. Um dies zu verhindern könnt ihr beim Fotografieren auf verschiedene Hintergründe (wie eben schon erklärt) setzen, aber ihr könnt auch weitere Gegenstände mit ins Bild legen. Hier ein paar Beispiele:

Backen ohne ZuckerDieses Foto hat Ariane mir für ihren Gastbeitrag Zuckerfrei durch den Advent – gesunde Lebkuchen-Pralinen zur Verfügung gestellt. Bei der Food-Fotografie gibt es echte Experten, die immer den richtigen Gegenstand mit aufs Bild bringen. Ich finde es bei ihren Bildern klasse, dass sie nicht einfach die Lebkuchen-Pralinen auf einem Teller liegend fotografiert hat, sondern das Bild so viele schöne Details enthält. Vom Untergrund, über den kleinen Stofffetzen unter dem linken Teller, bis hin zu den beiden Gläsern im Hintergrund wirkt alles stimmig und perfekt durchdacht.

I Love Lindor_Hinter den Kulissen_BlogfotosHier könnt ihr sehr gut sehen, dass auf dem „out of cam“-Bild meist noch viel zu viel drauf ist. Quasi Dinge, die eigentlich kein Mensch sehen sollte in der perfekten Bloggerwelt. Mit jedem noch so einfachen Bildbearbeitungsprogramm kann man das Foto dann ganz einfach zuschneiden und schon sieht keiner mehr, wie das Foto wirklich entstanden ist.

Als Hintergrund habe ich hier einen Schrank verwendet, als Untergrund diente ein weißes Plakat. Damit die Produkte nicht zu einsam sind, habe ich das Bild mit ein paar grünen Tannenzweigen aufgepeppt.

Batman the dark knight parfum_Floral HEart_Beautyblog influencerIn diesem Bild dienen Plakate in Holzmuster und einfachem weiß als Unter- und Hintergrund. Solche, aber auch jede Menge andere tolle Dekoration, wie auf dem Bild bekommt ihr z.B. bei Genoss, Depot oder Nanu Nana. Schaut euch einfach immer mal um, wenn ihr eh gerade in solchen Läden unterwegs seid. Außerdem habe ich bei diesem Bild versucht nahezu nur das Parfum klar darzustellen und den Rest etwas unscharf werden zu lassen. Dies funktioniert am besten mit dem oben vorgestellten 50mm Objektiv.

Lippenprodukte_BEautyblog_Lippenstift MAC_BEauty Influencer Floral HeartSehr ordentlich und durchdacht wirken eure Bilder bei kleinen Produkten, wenn ihr diese nicht wild durcheinander, sondern lieber symmetrisch in Linien anordnet. Das scheint momentan auch sehr angesagt zu sein.

Maybelline Konturkit Bildbearbeitung vorher nachherIn diesem Bild könnt ihr ganz gut sehen, was man mit dem richtigen Programm noch alles am Bild verändern kann. Auf der linken Seite seht ihr das Original. Hier war auf der Unterlage ein Kreis, den ich beim fotografieren leider nicht vermeiden konnte. Also musste er im Nachhinein übermalt werden. Das Ergebnis seht ihr auf der rechten Seite.

Blogfotos erstellen, Bilder für den Blog, Tipps und Tricks beim Fotografieren Erst vor kurzem habe ich bemerkt, dass Washi Tape ein echter Retter sein kann, wenn ihr Produkte fotografieren wollt, die einfach nicht so liegen bleiben wollen, wie ihr es gern hättet. Wie ihr oben sehen könnt, hatte ich so ein kleines Problem mit einem runden Produkt von NYX. Also habe ich Washi Tape drunter geklebt und es als eine Art doppelseitiges Klebeband verwendet. Schon lag das Produkt so, wie ich es wollte und auf dem späteren Blogbild war nichts mehr davon zu sehen. Für diesen Trick eignet sich übrigens auch das UHU Pattafix sensationell gut.

Ihr merkt schon, bei mir kommen allerhand Tricks zum Einsatz. Das würde noch mal mindestens einen kompletten Beitrag füllen, wenn ich euch alles zeigen würde.

Anwendung der Tipps – Bloggers best practice

Damit ihr nicht meint, dass ich euch hier das blaue vom Himmel erzähle und ihr nicht denkt, ich wäre die einzige, bei der alles so chaotisch aussieht, wenn sie Blogfotos macht, habe ich mich bei einigen Bloggerkolleginnen umgehört und fleißig Bilder davon gesammelt, wie es bei ihnen hinter den Kulissen aussieht, wenn sie Fotos für den Blog erstellen. Eines kann ich euch sagen: Auch wenn jeder unterschiedliche Wege geht, kommen doch immer tolle Bilder heraus, für die sich der Aufwand wirklich lohnt.

Fleisch-Qualität-BofrostMeine liebe Bloggerkollegin Natalie von The inpsiring life hat vor kurzem auf ihrem Blog richtig tolle Foodfotos veröffentlicht, wie ihr z.B. oben sehen könnt. Natalie hat mir die Erlaubnis gegeben euch einen kleinen Blick hinter die Kulissen zu gewähren. So sah es bei ihr aus, als die tollen Bilder entstanden sind:

Hinter den Kulissen bei Blogs, Floral Heart, Blogging Tipps, Blogger ABCIhr seht also, dass Natalie die gleichen Tageslichtlampen wie ich verwende. Außerdem verwendet auch sie ein schönes Stück Holz als Unterlage und hat neben dem zu fotografierenden Teller drum herum immer noch mehr vom Essen zu liegen, was sie nach Bedarf schön anordnen kann.

12809826_1151559941535186_2130368233_oDieses schöne, klare Bild gab es vor kurzem bei den Mädels von a little fashion zu sehen. Doch wie ist es entstanden?

Blogger behind the scenes, Blogging Tipps, Blogger ABC, wie blogfotos entstehen, blogbilderIm Gegensatz zu Natalie und mir wird hier auf ein weißes Fotozelt gesetzt, das mit verschiednen Brettern und Laminat als Hintergrund genutzt werden kann. Eine kleine Hilfe steht außerdem bereit, um das Brett in der richtigen Höhe zu halten.

blogbilder machen, gute blogfotos, fotozelt für bilderAndrea von C & B with Andrea setzt bei ihren Blogfotos ebenfalls auf ein weißes Fotozelt. Außerdem hat sie hier als Untergrund Laminat verwendet. Ihr seht also, es gibt viele Möglichkeiten zu einem schönen Blogfoto zu kommen.

Ich hoffe, ich habe euch nicht zu viele Illusionen von der perfekten Bloggerwelt genommen und ihr könnt trotz diesen neuen Erkenntnissen, nach wie vor nachts gut schlafen.

Alle weiteren Beiträge meines Blogger ABC könnt ihr in der folgenden Grafik direkt anklicken:

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Blogger ABC: E – Excel, Evernote und co – Tools, die jeder Blogger kennen und nutzen sollte

Excel, Evernote und co – es gibt jede Menge Tools, die ich nutze, um mir die Blogarbeit zu erleichtern oder Dinge schöner zu gestalten. Im heutigen Blogger ABC Beitrag möchte ich euch all diese Blogger Tools vorstellen, damit auch ihr bald stressfreier und angenehmer bloggen könnt. Beim Brainstorming sind irgendwie von Tag zu Tag mehr Tools zusammen gekommen und ich habe auch ein wenig recherchiert und andere Blogger befragt, welche Helferlein sie zum Bloggen nutzen. Herausgekommen sind ganze 77 Tools, die beim Bloggen durchaus hilfreich sein können. Einige davon habe ich auch erst beim Schreiben dieses Beitrages entdeckt und bin schon heute sehr begeistert von ihnen, andere nutze ich schon ewig. Aber lasst uns nicht lange drum herumreden, los geht’s:

 

Tools für Bilder / Grafiken / Blogdesign

1          GIMP – Bildbearbeitung und Erstellung von Imagemaps und Collagen (hier geht’s zum Tutorial)

2          Photoscape – Programm zur Bildbearbeitung, für Windows und Mac erhältlich, perfekt für alle, denen Photoshop und Lightroom zu kompliziert sind

3          Foto-Gitter – Smartphoneapp für Bildbearbeitung und Collagenerstellung

4          Vscocam – Smartphoneapp für Bildbearbeitung

5          Powerpoint – Erstellen eines Media-Kits, Erstellen von Grafiken zum Einbinden in Blogbeiträge

6          Dafont – Fonts (Schriftarten) finden, herunterladen, nutzen

7          Google Fonts – Fonts (Schriftarten) finden, herunterladen, nutzen

8          Notepad – super zum HTLM editieren

9          Canva – tolle Grafiken Designen

10           Iconfinder.com – Social Media Icons, Icons von Apps, Smilies und vieles mehr

11           Picmonkey – Online-Bildbearbeitung und Erstellung von Collagen

12           Polyvore – Erstellen von Fashion- Beauty- und Interior-Collagen

13           Piktochart – Online Tool zum Erstellen von Infografiken

14           Pablo – Erstelle von Grafiken z.B. mit Zitaten

15           Farbverlauftool – Farbabstufungen und deren Hex-Code finden und fürs Blogdesign nutzen (weitere Informationen dazu findest du in meinem Beitrag Design, so erstellst du einen unverwechselbaren Blogauftritt)

 

Tools als Plugins und Widgets

16           MailChimp – Programm zum Versenden eures E-Mail-Newsletters

17           Recipe Card – WordPress Plug-In für Foodblogger, mit welchem Rezeptübersichten hübsch erstellt werden können

18           Related Posts – Plug-In für WordPress, mit dem unter euren Beiträgen ähnliche Beiträge verlinkt werden, soll Leser dazu bringen nach dem Lesen des ersten Beitrages auf weitere Beiträge aufmerksam zu werden.

19           Pretty Link Lite – WordPress Plug-In, um Links anders zu gestalten oder umzuleiten

20           Google XML Sitemap – Datei, die ihr (z.B. mit einem Plug-In) erstellen könnt, damit Google eure Seite leichter / besser / schneller indezieren kann

21           inlinkz – Widget, um anderen Bloggern die Möglichkeit zu geben, passende Beiträge in meinem Beitrag zu verlinken

22           Tracdelight – Anbieter für Affiliate Links, Nutzen der Bilder von Tracdelight möglich

23           Amazon PartnerNet – Affiliate Programm von Amazon

 

Tools für Social Media

24           Facebook – Ist uns allen bekannt oder? Jeder Blog braucht eine eigene Facebook-Seite, bitte nicht das private Profil für den Blog nutzen und auch bei Facebook ans Impressum denken

25           Seitenmanager – Smartphoneapp, um von unterwegs auf die Facebook-Seite zugreifen zu können

26           Twitter – Haltet eure Leser in 140 Zeichen auf dem Laufenden.

27           Instagram – Social Media Kanal zum Teilen von (geschönten, bearbeiteten) Bildern

28           Pinterest – stark unterschätzter Kanal, der viele Aufrufe bringen kann, toller Zeitvertreib

29           Feedly – zum Verfolgen von Blogs per RSS-Feed

30           Bloglovin – die schönere Variante per RSS-Feed Blogs zu folgen, wird von vielen Bloggern genutzt, ein mal angelegt, nie wieder Arbeit damit

31           Google Plus – Social Media Kanal ähnlich Facebook, dient Blogmarketing und Verfolgen von Blogs

32           Snapchat – Zuschauern ungeschulten Einblick geben, 10 sekündliche Clips

33           Periscope – Liveübertragung, Follower live mitnehmen

34           Bitly – Kürzen von Links, sinnvoll bei begrenztem Platz z.B. bei Twitter, oder um Links zu verschönern

 

Tools für Videos / YouTube

35           YouTube – ist halt YouTube. Entweder ihr werdet neben Blogger auch noch zum „YouTuber“ oder ihr nutzt einfach ab und an Videos, die ihr dann in eure Beiträge einbinden könnt. Manchmal sind Videos einfach praktischer, als Text.

36           YouTube Audio-Bibliothek – Musik für Videos, zum Teil lizenzfrei / CC beachten

37           freemusicarchive.org – kostenfreie Musik für YouTube Videos, CC beachten

38           MovieMaker / Adobe Premiere / Magix Video Deluxe – zum Schneiden und Gestalten eurer Videos

 

Tools zur Analyse / Statistiken

39           Google Analytics – Blogstatistiken verfolgen und auswerten

40           Piwik – Statistikttool – gut, um zweiten Wert neben Google Analytics zu haben

41           Google Trends – herausfinden, was gern gegoogelt wird und welche Monate besonders stark sind beim jeweiligen Keyword

42           Google Keyword-Planner – Neue Keywords finden und Daten zum Suchvolumen erhalten

43           Google Page Speed – Seitenladezeit analysieren, Fehler aufdecken, für mobil und Desktop

44           Sistrix – SEO Tool mit vielen Möglichkeiten, wie z.B. Einsehen der Sichtbarkeitsentwicklung auf Google, zu welchen Keywords rankt man besonders gut etc.

45           onpage.org – Seo-Tool, analysiert eigene Homepage auf technische Optimierung, Links, Content und vieles mehr

46           InstaFollow – Smartphoneapp zur Überprüfung, wer einem folgt und entfolgt

47           Pinterest für Unternehmen – Statistiken über euren Pinterestaccount einsehen – sehr interessant (hier erfährst du, wie du deinen Account in einen Unternehmensaccount umwandeln kannst)

48           Tweetreach – Reichweite eures Twitteraccounts / eurer Tweets einsehen

49           Twittercounter – Followers / Unfollowers einsehen

50           Fanpagekarma – Einsehen der besten Postingzeiten, beste Inhalte, Top-Posts, Flop-Posts – möglich für Facebook, Twitter, Instagram, YouTube, Pinterest, Google+

 

Tools zur Vernetzung, wenn ihr mit mehreren Geräten oder in Teamarbeit mit mehreren Bloggern arbeitet

51           Trello – ermöglicht einfache Zusammenarbeit mit mehreren Personen, Erstellung von Boards, auf die mehrere Nutzer zugreifen können

52           Dropbox – Austauschen von Daten über mehrere Geräte, Freigeben von Daten für andere

53           Google Drive – Daten auf mehreren Geräten nutzen, Daten übertragen und freigeben

54           Jira – Tool zum Aufgaben- Anforderungs- und Workflow-Management

55           Skype / Google Hangouts – virtuelle „Teammeetings“ um Absprachen zu treffen, wenn ein persönliches Treffen nicht möglich ist

 

Tools zur Organisation des Blogalltags

56           Hootsuite – Vorplanen eurer Social Media Beiträge

57           Excel – Einnahmen-Überschuss-Rechnung erstellen, Blogplanung, Social Media Planung

58           Evernote – wichtige Informationen oder plötzliche Idee schnell aufschreiben und von verschiedenen Geräten darauf zugreifen

59           Kalender – Planung ist ein Muss. Ob händisch oder digital, jeder Blogger braucht einen Kalender um Termine zu koordinieren.

60           Sprachaufnahme – für Ideen in der Nacht, wenn die Finger nicht in der Lage zum Schreiben sind

61           Lesezeichen im Browser – damit gute Links nicht verloren gehen

62           Word – Schreiben von Beiträgen ohne Internetzugriff, Austausch von Gastbeiträge

63           App für Öffentliche Verkehrsmittel – schnellsten Weg zu Veranstaltungen, Bloggertreffen finden

64           Maps – den Weg vom Bahnhof zur Veranstaltung / zum Treffen finden bzw. als Navigation für Autofahrer

65           Buffer – Vorplanen von Social Media Beiträgen

 

Tools, die euch generell helfen

66           Impressumsgenerator – die ewige Diskussion um das Impressum…. Es ist nun mal Pflicht und mit einem Impressumsgenerator ist es auch noch super schnell erstellt. (Impressum Generator eRecht24)

67           Datenschutzgenerator – Genauso nervig, wie das Impressum, ist die Datenschutz-Seite. Mit einem entsprechenden Generator ist das Thema dennoch schnell erledigt. (Muster Datenschutzerklärung eRecht24)

68           Synonymwörterbuch – damit ihr nicht immer die gleichen Wörter verwendet

69           Leo.org – damit’s auch in anderen Sprachen richtig geschrieben wird

70           Duden – Haben wir nicht alle manchmal Probleme mit unserer eigenen Sprache?

71           Random.org – Auslosen von Gewinnspielen mit zufälligem Gewinner

72           Rafflecopter – Widget für Gewinnspiele, Teilnehmer tragen sich selbstständig ein, Kontrolle und Auslosen im Backoffice möglich

73           Broken Link Checker – einfaches Auffinden von Links, die nicht mehr funktionieren, schnelles Beheben möglich

74           namechck – zeigt, welche Social Media Namen noch frei sind / sinnvoll zu nutzen, wenn man nach einem (neuen) Namen für den Blog sucht

75           Tomato Timer – App / Arbeitsmethode, bei der man 25 Minuten konsequent arbeitet und 5 Minuten Pause macht / schnelles abarbeiten von To-Do-Listen durch konzentriertes Arbeiten ohne Ablenkung

76           blablameter – Witziges Tool, mit dem ihr einsehen könnt, wie viel Bullshit in euren Texten steckt. Wie hoch ist euer Bullshit-Index?

77           WordPress- / Blogger-App – um auch von unterwegs auf den Blog zugreifen zu können

 

Kennt ihr noch weitere Tools für Blogger, die man einfach kennen sollte? Welche Blogger Tools benutzt ihr im alltäglichen Bloggerleben?

Alle bisherigen Beiträge des Blogger ABC habe ich euch im folgenden Bild verlinkt:

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Blogger ABC Blogging Tipps

Blogger ABC: D – Design, so gestaltest du einen unverwechselbaren Blogauftritt

Das Blogger ABC ist inzwischen beim Buchstaben D angekommen. Heute möchte ich euch Tipps rund um das Thema Design für euren Blog geben. Hier möchte ich euch viel mehr Denkanstöße geben für Dinge, die ihr beachten und über die ihr bei der Designgestaltung nachdenken solltet, als euch zu sagen, wie euer Design auf jeden Fall aussehen sollte. Gerade visuelle Themen, wie eben das Design eures Blogs, sind absolut Geschmacksache. Es wird sicherlich einige Blogs geben, die mir vom Design her gefallen, euch aber nicht. Oder eben umgekehrt. Es gibt hier nicht den einen Weg, den ihr gehen solltet und vieles ist auch reine Entwicklungssache. Beim Bloggen hat man eine ziemlich steile Lernkurve und so wird sich auch mit der Zeit euer Blogdesign mehrmals verändern.

Was mich bisher immer verwirrt hat, was mir bisher keiner richtig erklären konnte und was viele Blogger um mich herum auch nicht unterscheiden können, ist:

Der Unterschied zwischen Theme, Template und Design

Ich glaube, wenn wir hier vom Blogdesign sprechen, ist es sehr wichtig zunächst ein mal die wichtigsten Begriffe auseinander halten zu können, damit wir überhaupt wissen, wovon wir hier reden ich hier schreibe.

Unterschied theme Template Design leicht erklärt_Blogger ABC Floral HEart_Blogging TippsBei der Recherche ist mir dann aufgefallen, dass es doch gar nicht so wirklich einen Unterschied gibt, aber seht selbst:

Template – Das Template ist sozusagen der Aufbau eines Blogs. Hier werden unter anderem folgende Fragen geklärt: Wo steht was? Gibt es eine Sitebar? Was gehört zum Foster? Wie viele Menüleisten gibt es? Wo befindet sich die Menüleiste? Wie breit ist der Postbereich?

Theme – Das Theme ist sozusagen die Weiterentwicklung des Templates. Hier werden die Vorgaben des Template weiterentwickelt und hübsch gestaltet. Es geht um Farben, Schriftarten usw. Das ganze geschieht mit Hilfe von CSS.

Design – Das Design ist quasi die visuelle Ansicht einer Website. Also das, was euer Auge aufnimmt und schön oder eben nicht schön findet.

In der Praxis werden die Begriffe Template und Theme meist synonym verwendet (klar, unter Programmierern und IT-Künstlern wahrscheinlich nicht, aber unter Bloggern an sich schon). Wenn ihr euch also auf die Suche nach einem neuen Design für euren Blog begebt, solltet ihr durchaus unter beiden Begriffen suchen. Im weiteren Beitrag werden Theme und Template deshalb auch weiterhin synonym verwendet.

Ein neues Design soll her – fertig, selbst gemacht oder machen lassen?

Angenommen ihr wollt euren Blog überarbeiten oder aber auch erst neu erstellen und benötigt dafür ein Design. Dann habt ihr quasi drei Möglichkeiten, denen ihr nachgehen könnt.

  1. Ihr kauft euch irgendwo ein fertiges Template und fügt es in euren Blog ein.
  2. Ihr lasst euch euer Template nach euren Designvorstellungen von jemandem anfertigen und bezahlt diese Person dafür.
  3. Ihr schreibt den kompletten Code selbst, was gewisse (sehr viele!) HTML Kenntnisse voraussetzt.

Auf diese 3 Fälle will ich nun näher eingehen.

Ein fertiges Template kaufen

Im Internet könnt ihr wahrscheinlich unzählige Seiten finden, auf denen ihr ein fertiges Theme kaufen, herunterladen und dann auf eurem Blog installieren könnt.

Seiten, die ich euch empfehlen kann, sind:

Je nachdem, für welches Theme oder Template (immer beides suchen!) ihr euch entscheidet, seid ihr im Durchschnitt mit 20 – 50€ dabei. Wenn ihr bei Blogger bloggt, ist es meist etwas günstiger als für (selbstgehostete) Wordpress-Blogs. Mit etwas Glück findet ihr auch kostenlose Designs. Diese findet ihr auch bei manchen Bloggern, die in ihrer Freizeit gern Templates anlegen. Hierfür solltet ihr einfach mal etwas Zeit investieren und Google befragen.

Moodboard-feminine-wordpress-themes

Bild von Aileen Hannah

Mir selbst fällt die Entscheidung für ein neues Theme immer unglaublich schwer. Je länger man sucht, desto mehr Auswahl hat man dann auch und desto schwerer wird die Entscheidung. Deshalb zwinge ich mich immer irgendwann nicht mehr weiter zu suchen. Nachdem die Entscheidung getroffen wurde, versuche ich nirgendwo mehr einen Blick auf neue Themes zu erhaschen, denn es gibt einfach viel zu viele tolle Templates und theoretisch könnte man den Blog jede Woche neu schmücken.

Ein paar tolle WordPress Themes hat euch Aileen Hannah zusammengestellt.

Personalisiertes Design nach eigenen Wünschen

Ein eigenes Design, dass direkt auf eure Wünsche abgestimmt wurde, ist natürlich super. Es passt perfekt zu euch, eurem Blog, euren Wünsche, eurem Corporate Design. Es wird genau so in der Art nicht auf tausenden anderen Seiten zu finden sein und ihr könnt euch damit deutlich abheben.

Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass ihr jemanden finden müsst, der die entsprechenden Kenntnisse und Erfahrungen hat. Jemanden, der gerade Zeit hat und der nicht zu teuer ist, denn selbst erstellte Designs sind um einiges kostenintensiver als ein „Design von der Stange“.

Hier müsst ihr also genau abwägen, ob und wie viel euch euer eigenes Design wert ist. Anschließend könnt ihr euch als Auftraggeber auf die Suche nach einem guten Angebot machen, wo ihr euer Design in Auftrag geben könnt.

Aileen Hannah Design

Bild von Aileen Hannah

Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel Aileen Hannah Design. Bei Aileen könnt ihr euch euer komplettes Blogdesign oder aber ein Logo, Media-Kit oder andere Dinge anfertigen lassen. Damit ihr aus der Sicht einer Grafikdesignerin wisst, worauf es ankommt und welche Angaben ihr machen müsst, habe ich diese Frage direkt an Aileen weitergegeben und dies ist ihre Antwort:

Wenn man sich von mir ein Blog Design gestalten lassen möchte, dann nimmt man am besten per Mail Kontakt zu mir auf und schildert mir zu aller erst einmal grob seine Wünsche. Damit kann ich direkt feststellen, ob ich die Wünsche meines Kunden so umsetzen kann. Ist dies der Fall, brauche ich detailliertere Informationen zu deinem Designwunsch. Dazu gehört vor allem ein Farbschema, Schriftarten (meist für Posttitel und Header) & eine konkrete Idee für den Aufbau seines Designs, dazu kann mir der Kunde auch gerne Links anderer Blogs schicken, die ihn inspirieren. Zu guter Letzt brauche ich dann noch Informationen zu den Social Media Kanälen & wenn gewünscht zur Gestaltung des Headers. Habe ich alle Informationen beisammen, gestalten ich den ersten Entwurf, den der Kunde dann zugeschickt bekommt und so Änderungswünsche äußern kann, bis ihm das Design zu 100% zusagt.

Ihr seht also, je konkreter ihr am Anfang eure Ideen übermittelt, desto kurzweiliger wird die Zusammenarbeit und desto schneller könnt ihr mit eurem neuen Design durchstarten. Da Dinge, wie z.B. der Aufbau des Blogs schwierig in Worte zu fassen sind, habe ich es bei meinem ehemaligen Design einfach aufgemalt und dann der Designerin zur Verfügung gestellt.

Selbst ist der Blogger / die Bloggerin

Beim eigenständigen codieren kann ich euch leider nicht groß weiterhelfen, da mir dafür selbst die Kenntnisse fehlen.  Bei Copy Paste Love findet ihr eine Anleitung, um euch ein sehr einfaches Design selbst zu erstellen, dass ihr dann noch weiter verschönern könnt. Hierfür solltet ihr aber immer jede Menge Zeit und Geduld mitbringen.

Ein komplettes Design ohne große Kenntnisse selbst zu erstellen ist für einen Anfänger bestimmt echt viel. Dennoch solltet ihr keine Angst haben euch mit HTML auseinander zu setzen. Es gibt viele Dinge, die man auch selbst abändern kann, wenn man ein gekauftes / oder gestaltetes Design hat. Habt hier keine Scheu etwas herum zu probieren (vorher bitte immer ein Backup machen!). Gute Anleitungen, um selbst Dinge zu verändern findet ihr bei Copy Paste Love und Neontrauma.  Auf beiden Seiten kann man in der Bloggen-Kategorie wirklich Stunden verbringen.

Das Corporate Design

Jetzt, wo ihr generell wisst, woher ihr ein Design bekommt und vielleicht mehrere Varianten zur Auswahl habt, möchte ich euch noch ein paar Hinweise bezüglich eures Internetauftritts mit auf den Weg geben. Habt ihr schon mal etwas von Corporate Design gehört?

Damit ist gemeint, dass das Erscheinungsbild eines Unternehmens auf allen Kommunikationsmedien einheitlich gestaltet sein sollte. Das Corporate Design gliedert sich damit in die Corporate Identity ein, die das komplette Unternehmenskonzept widerspiegelt.

Könnt ihr euch zum Beispiel Coca Cola ohne das typische rot #fe001a oder die Telekom ohne ihr magenta #e20074 vorstellen? Kennt ihr das Amazon-Logo ohne den Pfeil vom A zum Z oder Google ohne bunte Buchstaben?

All diese Dinge haben wir (gewollt oder ungewollt) im Kopf abgespeichert. Wir wissen, was wofür steht. Nicht umsonst hat die App Logo Quiz, bei der man anhand der Logos auf das Unternehmen schließen muss, einen solchen Erfolg.

Und genau so sollte auch euer Blog im Kopf eurer Leser verankert sein. Ihr müsst euch natürlich keine eigene Schriftart erstellen und euren Farbcode nicht schützen lassen. Aber ihr solltet einzelne Elemente in eurem Blogdesign haben, die auf euch schließen lassen. Sieht der Leser ein Bild von euch soll er direkt denken „Das ist doch von Blog XYZ“.

Ihr solltet versuchen einen Wiedererkennungswert zu schaffen, der sich durch all eure Kanäle zieht.

Der Aufbau eures Blogs

Ja, ich gebe zu, mit dem reinen Aufbau kann man sich echt schwer von anderen abheben. Ein  Alleinstellungsmerkmal habt ihr nahezu aber schon, wenn ihr eure Sidebar auf die linke Seite verlegt. Ansonsten ist hier echt Kreativität und Schnelligkeit gefragt. Einst konnte man sich mit einem Design im Magazin-Stil abheben und nun ist man wahrscheinlich schon eher individuell, wenn man wieder auf das herkömmliche Blogdesign mit kompletten Beiträgen auf der Startseite setzt.

Die Farben

Das ist aus meiner Sicht einer der leichtesten Punkte. Ihr entscheidet euch für eine Farbe (oder auch 2 oder 3 Farben) und zieht diese dann durch euren kompletten Auftritt. Euer Header, die Überschriften, Hervorhebungen, Titelbilder, Social Media Icons und die Kanalbilder auf euren Social Media Kanälen sollten gleich gestaltet sein, damit euer Leser auf jeder Plattform sicher sein kann, beim richtigen Blogger gelandet zu sein.

Auf der Suche nach einer Farbe schnappt ihr euch am besten ein Hex-Farbcode-Tool, bei dem ihr einfach eine Farbe auswählen könnt und das euch dann den entsprechenden Code für HTML auswirft. Sollte euch die Farbe noch nicht 100% gefallen oder, wenn ihr eine zweite, leicht abgestufte Farbe dazu haben möchtet, kann ich euch ein Farbverlauf-Tool ans Herz legen.

Hier habe ich meine Blogfarbe gewählt und sie ein mal zu schwarz werden lassen:

Bildschirmfoto 2016-02-21 um 16.25.01Farbabstufungen hell zu dunkel hex farbcode html

und danach wurde sie noch ein mal heller, bis weiß:

Bildschirmfoto 2016-02-21 um 16.24.26Farbabstufungen dunkel zu hell Hex Farbcode HTML

Der Header / Das Logo

Auf den ersten Blick sind das natürlich zwei verschiedene Dinge und dennoch gehören sie irgendwie zusammen. Der Header ist das (meist recht große) Bild ganz oben auf dem Blog. Bei mir könnt ihr die Blumen und den Schriftzug „Floral Heart“ darauf sehen. Meine Schriftart verwende ich auch, wenn ich Text auf meine Bilder lege. Die Schriftfarbe ist in dem selben grau-schwarz wie die restliche Schrift meines Blogs. Die Farbe der Blumen im Header verwende ich auf dem kompletten Blog als Highlightfarbe.

Header V4

Manche Blogger haben ein Logo, welches ihren Header allein darstellt oder ein Teil des Headers ist. Dieses Logo sollte dann auf allen Social Media Kanälen verwendet werden und natürlich zum Blog passen. Ihr könnt das Logo auch als Wasserzeichen auf euren Bildern verwenden, wenn ihr mögt. Dann sollte es aber sehr klein dargestellt sein, um nicht vom Bild abzulenken. Bei YouTube könnt ihr euer Logo auch auf jedem Video einblenden lassen.

Wiedererkennung in Social Media

Jeder Blogger bespielt verschiedene Social Media Kanäle. Von Facebook über Twitter und Google+ bis hin zu YouTube (okay, kein Social Media Kanal, passt hier aber dennoch) sind viele verschiedene Plattformen vertreten. Wie ihr ja jetzt bereits wisst, solltet ihr auf jeder Plattform gleich auftreten. Hier ist es von Vorteil im Banner oder als Kanalbild also etwas vom Blog zu verwenden, zum Beispiel den Header und / oder das Logo.

Da sich dies aufgrund der unterschiedlichen Größen der Bilder auf den Social Media Plattformen nicht immer als einfach herausstellt, habe ich hier eine Übersicht für euch, die euch zeigt, auf welchem Kanal ihr euer Bild in welcher Größe benötigt. Alle Angaben sind in px.

Facebook  Facebook Maße Titelbild Profilbild Banner

Facebook mag es kompliziert. Das wissen wir ja bereits. Oben seht ihr, wo ihr welche Maße für euer Titelbild und Profilbild bei Facebook ansetzen müsst. Besonders nervig: Hochladen müsst ihr euer Profilbild in 180 x 180px, angezeigt wird es jedoch in 160 x 160 px und durch die Umrandung kommt ihr insgesamt auf 170 x 170 px. Wenn da noch jemand den Sinn versteht….

YouTube

MAße Youtube Kanalbild TV Desktop Tablet Mobil

YouTube hat mir bisher echt am meisten die Nerven geraubt. Ihr seht ja die Werte selbst. Einfach ist es wirklich nicht ein Bild in den Maßen zu erarbeiten. Hinzu kommt, dass euer Bild am besten in der TV-Breite 2560x1440px hochgeladen werden sollte, mindestens aber 2048 x 1152 px und maximal 2560 x 423px haben sollte.

An dieser Stelle sind Kommentare mit Fragen verboten (nicht allzu ernst nehmen 😉 ), denn mir fehlen dazu absolut die Worte und ich bin froh es für meinen Kanal irgendwie nach stundenlanger Arbeit geschafft zu haben.

Twitter

Maße Twitter Profilbild Banner Titelbild

Twitter ist vergleichsweise einfach gehalten.

Google +

Maße google Plus Profilbild Hintergrundbild Maße G+

Bei Google Plus wird es durch den unscharfen Bereich noch mal etwas anstrengend. Außerdem ist das Profilbild hier rund. Wenn ihr aber Facebook und vor allem YouTube hinbekommen habt, schafft ihr das quasi mit links 🙂

Fonts / Schriftarten

Auch wenn einige weniger talentierte Menschen (ich zum Beispiel) sich wirklich schwer tun unterschiede bei nahezu ähnlichen Schriftarten zu sehen, ist es dennoch sinnvoll eine Schriftart für den Text und eine Schriftart für Überschriften und den Header festzulegen.

Mit der richtigen Schriftart könnt ihr euch super von anderen Bloggern abheben (vorausgesetzt ihr wählt keine Schriftart, die jeder 3. verwendet). Tolle Fonts findet ihr zum Beispiel bei Dafont, Google Fonts oder meiner lieben Bloggerkollegin Anni, die euch ab und an tolle Fonts im Fonts Monday vorstellt.

Außerdem findet ihr hier weitere tolle Fonts: 10 hübsche Fonts bei PinkPot, 60 etwas ausgefallenere Fonts und dann noch 100 kostenfreie Fonts.

 

Nun habt ihr alles Handwerkzeug an der Hand, um bald ein super Design auf eurem Blog zu haben, welches super zu euch passt und eure Corporate Identity unterstützt. Ich hoffe, der Beitrag konnte euch weiterhelfen. Alle weiteren Fragen könnt ihr mir wie immer in den Kommentaren stellen.

Nun interessiert mich aber, was euch bei eurem Design besonders wichtig ist und was ihr hier neues gelernt habt. Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Vergesst nicht, bei den bisherigen Blogger ABC Beiträgen vorbei zu schauen. Ihr könnt sie einfach in der folgenden Grafik anklicken:

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