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Schneeballschlacht

Schnee räumen

Schnee essen

Schnee auf der Zunge spüren

Schneeengel

mit dem Schlitten den berg runter rutschen

ohne Schlitten den berg runter rutschen

Schneetunnel bauen

Einschneien lassen (an Ästen wackeln)

Auto enteisen, freikratzend, Schnee fegen  (und dann hoffentlich an den Schutz für die Windschutzscheibe denken)

Iglu bauen

auf zugefrorenen Fützen schlittern

Eiszapfen suchen und dran lutschen

In den Schnee plumpsen lassen

den Berg runter rollen

Dinge auf autos schreiben / malen

Schlittschuh fahren

Ski fahren / snowboarden

den Schnee unter den Füßen knacken hören

nach der Sauna mit Schnee einseifen

Schnee einfrieren und nach dem draußen alles getaut ist als „Schnee von gestern“ verkaufen

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Fashionblogger

Ich bin Fashionblogger. Ich muss lügen. Ich muss betrügen. Ich muss frieren. Ich muss ernst schauen. Ich muss meine Community unterhalten. Ich darf nur vor heller Fassade Bilder machen. Zum Frühstück esse ich täglich eine Smoothie Bowl. Meine Outfits shoote ich immer bei allerfeinstem Sonnenwetter. Frieren im Winter, wenn draußen Minusgrade sind und ich leichtbekleidet posiere? Quatsch! Mir ist warm dabei, es macht mir Spaß. Ich bin es meinen Lesern doch schuldig. Ich muss auf die Fashion Week. Was Berlin? Nein, Paris, Mailand und am besten noch New York müssen es sein.

Ganz ehrlich? Ich muss gar nichts und ich bin trotzdem Fashionblogger!

In letzter Zeit zeigt sich mir immer deutlicher das Bild eines Faschionbloggers – eines Schein-Fashionbloggers. Es scheint so Dinge zu geben, die ein Fashionblogger einfach tun muss. Man muss 3 Bilder am Tag bei Instagram posten, als erstes natürlich ein „ungeschminktes“ I-Woke-Up-Like-This-Picture, dann die Smoothie-Bowl und, nicht zu vergessen, „from where I stand“. Du musst alle neuen Trends mitmachen – ob es zur eigenen Persönlichkeit passt, ist dabei vollkommen egal – die Community will es sehen! Man muss ernst schauen und stets an der Kamera vorbei. Man braucht einen eigenen Kameramann, der Tag und Nacht nur darauf wartet, dass man sich ein neues Outfit zusammengestellt hat und er es endlich fotografieren darf – vor heller Location natürlich. Man braucht Einladungen zu Designern, zu Präsentationen, zu dem Laufstegen der Welt. Über die 90-60-90 Maße will ich mich jetzt gar nicht erst anfangen auszulassen.

Kann sich hier eigentlich noch irgendjemand daran erinnern, warum er damals angefangen hat zu bloggen? Waren Blogs nicht diese unperfekten Orte, wo man mit Schnappschüssen sein Outfit of the day zeigte? Wo sind all‘ diese umperfekten Momente hin?

Ich weiß, ich lehne mich weit aus dem Fenster. Auch ich helle meine Bilder auf; achte auf schöne Hintergründe; zeige euch Outfits, die ich nicht unbedingt täglich so tragen würde, aber dennoch versuche ich mit euch zusammen auf dem Boden zu bleiben. Ich liebe es, unperfekt zu sein und euch daran teilhaben zu lassen. Ich lasse euch gern hinter die Kulissen schauen und zeige euch, wie meine Beiträge wirklich entstehen und wie der Raum um die Kulisse herum aussieht. Denn das bin ich und dahinter kann ich stehen und dennoch nenne ich mich mit stolz FASHIONBLOGGER.

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Mein Weg zum Blogger

…und eines Morgens wachst du auf und da ist er plötzlich. Dieser Gedanke. Ein Gedanke, der dich nicht mehr schlafen lässt. Du wälzt dich hin und her. Du überlegst. Du grübelst. Sollst du es noch einmal wagen. Willst du das wirklich?

Du hast dich verändert in der Zwischenzeit. Du bist älter geworden, erwachsener. Du gehörst nicht mehr in diese rosa Mädchenwelt, in der man anderen erzählt, wie man sich am besten schminkt und welche Produkte aktuell die tollsten sind, oder doch?

Du drehst dich noch einmal um, probierst weiter zu schlafen.

Du stehst auf. Schnell flitzt du zum Sofa. Du nimmst dir den Laptop. Du überlegst. Wie war das noch mal? Wie hießen meine Lieblingsblogs? Existieren sie überhaupt noch?

Du suchst nach ihnen, du findest sie. Deine Lieblingsblogs. Blogs, die du vor Jahren schon gelesen und geliebt hast. Blogs, die immer noch bestehen. Bloggerinnen, die älter geworden sind, erwachsener. Und dennoch bloggen sie. Sie reden immer noch über Beautyprodukte. Manche Digne haben sich jedoch verändert. Das Design ist aufgeräumter. Die Menschen sind erwachsener. Die Themen wurden ausgedehnt. Es geht nun auch um Food, ums Reisen und um persönliche Gedanken. Dort, die eine Bloggerin hat inzwischen sogar ein Kind und sie bloggt immer noch.

Die Bloggerwelt hat sich verändert, du hast dich verändert und dennoch ist einiges gleich geblieben.

Du bist sofort wieder Feuer und Flamme mit dem Thema.  Du bekommst gar nicht genug. Du surfst von einem Blog zum nächsten. Du bist erst ein paar Minuten wieder da, aber dennoch schon wieder komplett angekommen in der Bloggerwelt.

Willst du das wirklich nur von außen betrachten? Willst du nicht wieder ein Teil davon sein? Willst du deine Gedanken aufschrieben und deine Meinung? Willst du mit anderen zusammenarbeiten? Willst du mit all den Menschen über das gleiche Thema reden können? Willst du Freundschaften schließen?

Ja, du willst. Du tust es noch einmal. Du überlegst dir einen Namen, du startest einen Blog, du tippst deinen ersten Post.

Es ist nicht mehr so rosa. Es ist erwachsener. Du gehst nicht mehr mit dem Strom, denn du hast gelernt deine eigenen Wege zu gehen. Es ist dir egal, was jemand über dich sagt. Dein Blog ist deine Welt, dein Ort, an dem du tun und lassen kannst, was du möchtest

Du bist zurück, zurück in der Bloggerwelt, die du doch schon einmal so sehr geliebt hast. Du hast Freude am Bloggen und das, obwohl sich so vieles geändert hat und alles irgendwie anders, erwachsener, professioneller geworden ist.

Nun, wo deine alte Liebe wieder entfacht hast, wirst du auch mit der Professionalität mitgehen, denn es ist und bleibt ein Teil von dir – das Bloggen.

Ja, das waren wirklich meine Gedanken und genau so lief er ab, der Morgen vor mehr als zwei Jahren an dem ich mich entschied noch einmal einen Blog zu starten. Kaum einer weiß, dass ich schon während der Schulzeit einmal einen Blog geschrieben habe. Damals wollte ich es für mich behalten und auch beim zweiten Start wollte ich nicht, dass es Freunde, Bekannte und Verwandte herausfinden.

Inzwischen bin ich stolz darauf. Stolz auf jeden Beitrag, den ich schreibe und jedes Foto, dass ich aufnehme. Sicherlich ist hier nichts perfekt, aber das muss es auch nicht sein. Und auch die alten Beiträge werde ich nicht löschen, denn sie gehören zu der Entwicklung dazu.

Inzwischen unterstützen mich meine Freunde sogar, sie fotografieren meine Outfits, schreiben eigene Beiträge hier auf meinem Blog, sind in Videos dabei. Es ist mein Blog und dennoch haben wir Spaß dabei und das ist das Wichtigste. Und auch einige neue Freunde sind dazu gekommen. Ich bin einfach nur glücklich so tolle Mädels durchs Bloggen kennengelernt zu haben.

Auch beim Shooten dieser Bilder stand ich nicht alleine mit meiner Kamera und dem Stativ in der Stadt, sondern Hella & Julia waren dabei. Wir haben eine super Arbeitsteilung. Jeder bekommt Bilder und Videos nach seinen Vorstellungen, jeder fotografiert mal, jeder posiert mal, jeder ist mal einfach nur dabei. #DREAMTEAM

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Du bist fake!

Du wachst auf. Der erste Griff des Tages geht zu deinem Smartphone. Das Akku ist voll. 100% genug für ein paar Stunden in deine Parallelwelt. Du checkst deine Follower und die Likes. Fix ein bisschen liken, um dabei zu sein, im Geschäft zu bleiben.

Dein I-Woke-Up-Like-This-Picture zeigt dein „no Make-Up“-Make-Up-Face. Du frühstückst prinzipiell im Bett mit grauen Kniestrümpfen auf weißer Bettwäsche oder im hübschen Café um die Ecke, perfekt durchgestylt und bereit für den Tag. Dein Frühstück zeigst du der Community. Warum auch nicht, schließlich frühstückt ja jeder täglich genauso wie du.

Dein Tag besteht aus Terminen. Du bist so busy.

Das Akku ist leer, dein Akku ist leer. Weil du einfach nicht mehr kannst. Du hast kein Bock mehr allen etwas vorzuspielen? Hör endlich auf damit! Sei, wer du bist. Zeig den Menschen, wer du wirklich bist, wer hinter der Instagram-Fassade steckt.

 

Ich bin so falsch. Ich gehöre hier nicht hin. Ich trage ein I Woke Up Like This Shirt. Dabei trage ich offensichtlich Make-Up -frisch gemacht von einem MAC-Artist. Ich lache in die Kamera, weil ich einen tollen Tag habe. Weil ich Spaß am Leben habe. Dabei darf ich das doch gar nicht.

Ich bin Fashionblogger und Fashionblogger dürfen nicht lachen. Man shootet vor hellen Locations, schaut grundsätzlich am Fotografen vorbei und ernst. Sehr ernst. Jedes Outfit ist perfekt durchgestylt. Alltagsklamotten? Darling, what’s that?!

 

 

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